Die Ansprache des JdR Vorsitzenden an die Leiter und Aktivisten von Jugendclubs von Russlanddeutschen

Liebe Freunde!

Auf dem JdR Forum im Herbst sprachen wir mit Euch über das Leben in einer VUCA Welt. Für viele von Euch war dieser Begriff neu. VUCA ist ein Akronym (Kunstwort) und steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity. All das war oft weit entfernt von unserem Leben, ist aber Realität geworden. 

Die Ereignisse des Jahresanfangs 2020 betrafen jede Stadt und jede Region. Die Welt ändert sich sehr schnell und den Fakt dürfen wir nicht ignorieren. So hat die Situation die Aktivitäten der Jugendclubs und der Jugendorganisationen betroffen: Deutsch-Russische Häuser und deutsche Kulturzentren sind für Besucher geschlossen; hunderte von Veranstaltungen wurden abgesagt; Deutschkurse finden nicht statt, internationale Großveranstaltungen und Jugendaustausch wurden verschoben, die laufenden Aktivitäten der Jugendclubs werden gestört.

Die Situation im Land und in der Welt verlangt von uns, dass wir unsere besten Eigenschaften unter Beweis stellen – Disziplin, Respekt für andere Menschen, Geduld und Weisheit. Zunächst einmal fordere ich Euch alle auf, die in Ihrer Stadt angekündigten Regeln zu beachten. Bleibt zu Hause, beachtet die Hygienevorschriften, wascht die Hände, haltet 2 Meter Abstand und bei Symptomen bitte den Arzt anrufen!

Zweitens schlage ich vor, diese Selbstisolation als eine Gelegenheit zu nutzen und euch selbst etwas Gutes zu tun! 

Hier ist nur eine kurze Liste von den Aktivitäten, die euch in den nächsten Wochen helfen können:

1 – an einem Onlinekurs teilnehmen und etwas Neues lernen,

2 – neue Fähigkeiten und nützliche Gewohnheiten erwerben,

3 – einen Film sehen, ein Buch lesen,

4 – den Familienbaum zusammenstellen,

5 – neue digitale Kommunikationsplattformen beherrschen,

6 – die Projektidee in ein reales Projekt umwandeln und vieles mehr.

Wir werden keinen besseren Zeitpunkt dafür finden.

Die Mitarbeiter des JdR Büros haben beschlossen, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten, obwohl Russlands Präsident eine arbeitsfreie Woche angeordnet hatte. Sie stehen in Kontakt und stehen immer zur Verfügung, um Eure Initiativen zu unterstützen und bei der Lösung Eurer Probleme zu helfen.

Ich bin fest überzeugt, dass wir, nachdem das alles vorbei ist, noch stärker und besser werden! Passt auf Euch auf, seid vernünftig und bleibt gesund!

JdR Regional Digest 1.-15. März 2020

Vertreter verschiedener Generationen der Russlanddeutschen trafen sich in Saratow

Vom 29. Februar bis 5. März fand in Saratow die sprachliche und ethnokulturelle Plattform für Führungskräfte statt. An dem Projekt nahmen die Vertreter der deutschen Kulturzentren und der Begegnungszentren der Russlanddeutschen aus Wolgaregion und Südwesten Russlands: Tatarstan, aus den Gebieten Stawropol, Krasnodar, Orenburg, Wolgograd, Samara und Saratow teil. Die Teilnehmer besuchten die Werkstätte, die dem Musikschaffen gewidmet waren.

 

In Omsk fand das Arbeitstreffen der Jugendclubs statt

Am 1. März fand in Omsk das Arbeitstreffen der Führungskräfte und Aktivisten von Jugendclubs der Region Omsk statt. Der Koordinator für Jugendarbeit Andrej Dell fasste die Ergebnisse der Arbeit im Jahr 2019 zusammen und erzählte auch über die vorrangigen Richtungen der Projekttätigkeit im Jahr 2020. Während des Treffens besprachen die Teilnehmer auch aktuelle Fragen, die die Entwicklung der russlanddeutschen Jugendbewegung angehen.

 

In Togliatti nahm die deutsche Jugend am Feiern des Frühlingsfes teil

Am ersten Frühlingstag fand das Frühlingsfest auf dem Hauptplatz von Togliatti statt. Er war dem Winteraustreiben gewidmet. Lustige Possenreißer unterhielten das Publikum mit Rätseln und Wettbewerben, und die Musikgruppen der nationalkulturellen Stadtzentren erfreuten die Gäste mit verschiedenen nationalen Liedern. Einer der Sänger war Alexander Spirin, Vorsitzender der deutschen Jugendorganisation „Jugendplanet“.

 

Die Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur der RD wurden in der Region Omsk und Altai getestet

Am 5. März fand im Dorf Zvetnopolje der Rayon Asowo in der Region Omsk die regionale Olympiade der deutschen Muttersprache und Geschichte der Russlanddeutschen für Schüler statt. In der Region Altai kam vom 6. bis 7. März im Sprachinstitut der Staatlichen Pädagogischen Universität Altai der jährliche Regionalwettbewerb für russlanddeutsche Jugendlichen „Liebe und kenne deutsche Sprache und Kultur“ zustande.

 

#JDRLabor fand in Barnaul statt

Vom 6. bis 10. März war das Jugendprojekt #JDRLabor in der Hauptstadt der Region Altai. Die Organisatoren waren der Jugendring der Russlanddeutschen und die regionale Jugendorganisation “UNIT”. Die Teilnehmer erwarben die Kenntnissen in 3 Arbeitsrichtungen: „Sozialmanagement“, “Exkursionen zu deutschen Orten in russischen Städten“ und „Feste der Russlanddeutschen“ 45 Vertreter der Jugendorganisationen und Jugendklubs der Russlanddeutschen kamen aus ganzem Russland.

 

In Moskau fand der Unterricht zum Thema „Sprüche der Russlanddeutschen“ statt

Am 10.März nahm der Jugendklub «Warum бы и nicht» am ersten Unterricht zum Thema „Sprüche der RD“ teil. Wörtlich bedeutet das deutsches Wort „Spruch“ – „die Aussage“. Für die Russlanddeutschen ist das nicht einfaches Wort, sondern ein Kunsthandwerk. Dieser Unterricht machte die Aktivistin des Jugendklub Anastasija Poljakova. Sie erzählte über die Auswahl der Schriften und zeigte wie man mit dem Aquarell die Blumen malen kann.

 

 

Der Jugendklub „Inspiration“ baut internationale Zusammenarbeit aus


Im Nabereshnyje Tschelny fand der Wettbewerb „die Stadt der Welt“ statt. Das Ziel war die Ideen der Freundschaft der Völker zu popularisieren. Dieses Projekt vereint die Jugendlichen aus Tatarstan mit verschiedenen Nationalitäten in informeller Atmosphäre. Die Leute aus dem Jugendklub „Inspiration“ haben schon 6 Wettbewerbsaufgaben erledigt: sie buken deutsche Lebkuchen, machten Fotos zum Thema „An der Kreuzung der Kultur“, machten ein Cosplay der Figuren von Volkslegenden und drehten ein Vine zum Thema „Jeder ist anders – jeder ist gleich“

 

Das Arbeitstreffen des Überregionalen Koordinierungsrats der Wolgadeutschen und des Südwestens Russlands in Ufa

Vom 11. bis zum 14. März fand das Arbeitstreffen der Leiter und Aktivisten des Überregionalen Koordinierungsrats der Wolgadeutschen und des Südwestens Russlands statt. Aktivisten des Jugendclubs “Immer fit” halfen bei der Organisation der Veranstaltung: sie begrüßten die Gäste, machten Stadtführungen, Ethnopausen und einen Musikabend. Für den Jugendclub war es die erste Erfahrung bei der Organisation solcher Projekte, die die Aktivisten zur weiteren Tätigkeit inspirierte.

 

 

Postkarten für Senioren in Moskau

Aktivisten des Jugendclubs der Russlanddeutschen “Warum бы и nicht” bastelten Postkarten zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes und zum Internationalen Frauentag. Insgesamt wurden 40 bunte Grußkarten gemacht, die der älteren Generation der Russlanddeutschen in Moskau überreicht wurden. “Jedes Handwerk haben wir mit der Seele gemacht! Wir hoffen, dass sie den Senioren einen Moment der echten Freude geschenkt haben!» – teilten Jungs und Mädels aus dem Jugendclub.

 

Die Netzwerkaktion #НМОэтоМЫ (Jugendring — das sind wir)


Am 17. März feiert der Jugendring der Russlanddeutschen seinen 23. Geburtstag! Zu Ehren des bevorstehenden Festes wurde die Netzwerkaktion #НМОэтоМЫ (Jugendring — das sind wir) gestartet.  Die Aktion wird es ermöglichen, die Jugendorganisationen und Jugendclubs der Russlanddeutschen in verschiedenen Regionen des Landes näher kennenzulernen und jedem die Möglichkeit zu geben, seine Geschichte der Entwicklung in der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen zu erzählen.

 

#JdRLabor in Barnaul erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt wurde 2018 initiiert, um die Kompetenzen der Teilnehmer im Bereich der Jugendarbeit zu verbessern. Das Programm des dritten Labors gliederte sich in 3 Arbeitsrichtungen: „Sozialmanagement“, “Exkursionen zu deutschen Orten in russischen Städten“ und „Feste der Russlanddeutschen“. 45 Vertreter der Jugendorganisationen und Jugendclubs der Russlanddeutschen aus fast ganz Russland kamen nach Barnaul, um Wissen in diesen 3 Bereichen zu erwerben.

In der Werkstatt “Exkursionen zu deutschen Orten in russischen Städten“ stellten die Teilnehmer zusammen mit Ksenia Wasiliewa die deutschen Standorte in ihren Städten zusammen und erstellten Präsentationen von Ausflugsrouten Mit Denis Matis diskutierte man die Bedingungen von drei Wettbewerben: Rosmolodezh, #ProjektWettbewerbJdR, Förderungsfond des Präsidenten. In der dritten Gruppe stellte der Referent Дмитрий Вайман in seiner Präsentation die Kultur der Russlanddeutschen bis Mitte des 20. Jahrhunderts vor.

Im JdR Labor fand auch der Deutschunterricht statt. Die Gruppe B2-C1 und Nelly Artes lernten die Besonderheiten der traditionellen Tracht der Russlanddeutschen. Ksenia Golikowa und die Gruppe A2-B1 sprachen zum Thema „Geschichte der Russlanddeutschen“. Diejenigen, die erst anfangen, Deutsch zu lernen, machten sich unter der Leitung von Elena Klassen mit Phonetik der deutschen Sprache bekannt. Außerdem nahmen die Teilnehmer an der Aktion TollesDiktat teil.

Das Projekt wurde von der Jugendorganisation “UNIT” mitorganisiert. Seine Aktivisten veranstalteten einen Abend mit Dating, eine kostümierte Questtour sowie kreative Abendveranstaltungen.

Am 9. März fand die Präsentation der Projektergebnisse statt, in deren Rahmen die Vertreter jeder Arbeitsrichtung über die Ergebnisse berichteten und die Pläne für die nähere Zukunft teilten. Dieses Jahr versprechen die Teilnehmer, sich für verschiedene Stipendienwettbewerbe zu bewerben, die Exkursionsrichtung in ihren Städten zu entwickeln und die Aktivisten des JdR mit den Besonderheiten der Festen der Russlanddeutschen vertraut zu machen.

Alle Teilnehmer*innen erhielten Teilnahmezertifikate, unvergessliche Geschenke von „UNIT“ und das Handbuch “Kleider machen Leute”, das vom Jugendclub “Einheit” (Miass) im Rahmen des gleichnamigen Projekts erstellt wurde.

Das Projekt wurde mit der Unterstützung vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur im Rahmen des Förderprogramms für Russlanddeutsche durchgeführt.

Eröffnung des Projekts “JdR Labor” in Barnaul

Die Vertreter der gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen und der staatlichen Strukturen der Altai Region begrüßten die Projektteilnehmer und teilten interessante und nützliche Informationen mit ihnen. 

Georgij Klassen, Vorsitzender des überregionalen Koordinationsrates der Deutschen in Westsibirien, stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Verbands der Deutschen Kultur erklärte den Teilnehmern des Labors, warum die Eröffnung des Projekts im Kunstraum “Spitchka” stattfindet. Es stellte sich heraus, dass das Gebäude im achtzehnten Jahrhundert errichtet wurde und zu einem der ersten Backsteingebäude der Hauptstadt der Altai Region wurde.

Wladimir Gudkow, Vorsitzender des Komitees für Jugendangelegenheiten der Stadtverwaltung von Barnaul, erzählte über die Jugend von Barnaul und gab auch die Informationen, warum diese Stadt „Hauptstadt der Welt“ genannt wird und was man in der Stadt besuchen muss.

Tatjana Khaustowa, Managerin für regionale Arbeit in der Altai Region, stellvertretende Vorsitzende der regionalen nationalen Kulturautonomie der Deutschen des Altai, hob die Kernpunkte bei der Umsetzung von ethno-kulturellen Projekten hervor, die von den Teilnehmern realisiert werden können.

Vorsitzender der regionalen Jugendorganisation “UNIT” Eugen Martens begrüßte ebenfalls die Projektteilnehmer. Er erzählte über die Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung, die allen die Bewegung der Russlanddeutschen bietet. Vorsitzender des JdR Eugen Wagner erzählte, wie die Idee des Projekts im Jahr 2018 entstand und warum die Arbeitsrichtungen des Labors 

Weiter ging es los mit der Führung durch die Stadt, die von Aktivisten der Organisation „UNIT“ veranstaltet wurde. 

Das Projekt dauert bis zum 10. März. Neben der Arbeit in Workshops gibt es auch Deutschunterricht, ethnokulturelle Veranstaltungen, Präsentation von Selbstorganisation der Russlanddeutschen und Seminar-Blöcke zu aktuellen Themen.

 

JdR Regional Digest 15.-29. Februar 2020

Tag der Muttersprache in Jugendklubs der Russlanddeutschen

Am 21. Februar feiert man den Internationalen Tag der Muttersprache. An dem Tag führt man gewöhnlich thematische Veranstaltungen durch. So organisierte der Jugendklub „Servus“ aus Irkutsk eine Vorlesung über Phraseologismen in der deutschen Sprache, Aktivisten von „WIR“ (Syktyvkar) nahmen an der Durchführung eines Questes, das der Vielfalt von Völkern der Republik Komi gewidmet war, teil. Teilnehmer des Jugendklubs „RuDeKids“ (Kaliningrad) nahmen ein Gedicht von Marina Tswetajewa auf Deutsch auf.

 

Junge Russlanddeutsche nahmen an der Aktion „Tolles Diktat – 2020“ teil

Vom 20. bis 26. Februar fand die gesamtrussische Aktion „Tolles Diktat – 2020“ in verschiedenen Regionen Russlands statt. Aktivisten der Jugendorganisationen aus Ufa, Syktyvkar, Iwanowo, Kaliningrad organisierten die Aktion in ihren Städten oder halfen bei der Durchführung als Freiwillige. Aktivisten der Jugendklubs aus Miass, Nowosibirsk, Marks und anderen Städten überprüften ihre Deutschkenntnisse durch die Teilnahme an der Aktion.

 

Das Jugendklub „Dein Blick“ half älterer Generation

Aktivisten des Jugendklubs „Dein Blick“ (Engels) nahmen an der sozialen Aktion „Veteranen wohnen neben uns“ teil und halfen Senioren (Seniorinnen) im Haushalt. Die älteren Menschen sind vor kurzem 90 Jahre alt geworden, jeder von ihnen führt aber ein erfülltes Leben: Sie haben Kontakt mit ihren Nächsten und passen auf ihre Urenkel*innen auf, organisieren Versammlungen und nehmen jährlich an der Veranstaltung „Ball der Veteranen“ teil.

 

 

Fasching wurde in Nowosibirsk gefeiert

Am 23. Februar fand im Deutsch-Russischen Regionalhaus Nowosibirsk eine lustige Feier des Karnevals statt. Aktivisten von Jugendklub bei dem nowosibirsker regionalen DRH „JugendVitamin“ veranstalteten eine interaktive Maßnahme für die Gäste der Feier, darunter Workshopps zum Erstellen der Karnevalsmasken, Sprachworkshopps zum Thema „Fasching“ und andere.

 

 

In Tomsk fand ein Quiz über Russlanddeutsche statt

Am 25. Februar wurde am „Totschka kipenija“ in Tomsk ein intellektuelles Spiel durchgeführt, bei dem die Teilnehmer viel über die Traditionen und die Geschichte der Russlanddeutschen erfuhren. Die Aktivistin des Jugendklubs „Immerjung“ Maria Ignatikova nahm als Fotografin an der Veranstaltung teil.

 

 

Arbeitssitzung der JdR Leitungskräfte

Vom 23. bis 24. Februar fand im Deutsch-Russischen Haus in Moskau ein Arbeitstreffen der Leitungskräfte von JdR statt. Mitglieder des Vorstandes, Mitarbeiter des Büros, Vorsitzende der Jugendräte der Interregionalen Koordinationsräte sowie die Verantwortlichen für die Arbeitsbereiche #JdR_Team nahmen daran teil. Im Rahmen des Treffens wurden die Arbeitsergebnisse für 2019 zusammengefasst und Projekte und Maßnahmen für 2020 ausgearbeitet.

Weitere Details: https://www.facebook.com/nmojdr/posts/871889029931596

 

Arbeitstreffen der Jugendorganisation UNIT

Vom 28. Februar bis 1. März fand in Barnaul eine Sitzung des Vorstandes von Altaier regionalen gesellschaftlichen Jugendorganisation “Unite ” statt. An dem Treffen nahmen Vorstandsmitglieder, Aktivisten und Mitglieder des Expertenvorstandes der Organisation teil. Eines der Hauptthemen der Tagesordnung ist die Vorbereitung auf das Bundesprojekt „JdR Labor“, das vom 6. bis 10. März in Barnaul stattfinden wird und in dem Unite Mitorganisator ist.

 

JDR setzt sich für eine nachhaltige Lebensweise ein

Jugendring der Russlanddeutschen beschloss, in seiner Tätigkeit mögliche Maßnahmen zu treffen, die zum Umweltschutz beibringen können. Einige davon bemerkten schon die Teilnehmer des Projekts #JDR_Forum, andere waren bei der Arbeitssitzung in Moskau zu sehen. 

Weitere Details: https://www.facebook.com/nmojdr/posts/872584249862074

 

Vertreterin von JDR nahm an einem Diskussionsclub in Jekaterinburg teil

Vom 17. bis 22. Februar fand in Jekaterinburg der Diskussionsclub „Avantgarde“ statt. An dem Projekt nahmen die besten russlanddeutschen Vertreter der Wissenschaft und Kultur, Sportler und Aktivisten des öffentlichen Lebens aus verschiedenen Regionen Russlands teil. Jugendring der Russlanddeutschen wurde von Elena Klassen vertreten.

 

Weitere Details: https://www.facebook.com/nmojdr/posts/869931210127378

 

 

Seminar über Menschenrechte fand in Ungarn statt

Das Seminar brachte mehr als 30 Teilnehmer aus 12 Ländern zusammen – Vertreter der europäischen nationalen Minderheiten aus Dänemark, Österreich, Deutschland, Rumänien, der Slowakei, der Schweiz, Serbien und anderen Ländern. Das Seminar zielte darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen nationalen Minderheiten von Staaten zu erweitern und zu stärken.

Der Jugendring der Russlanddeutschen wurden von den Mitgliedern des JdR Vorstandes, Nelly Artes und Maria Becker vertreten. Sie besuchten viele spannende Workshops und Podiumsdiskussionen zu Themen wie “Minderheitenrechte sind Menschenrechte”, „Verletzung und Schutz der Menschenrechte”.

Das Hauptziel des Seminars bestand darin, Verständnis dafür zu schaffen, dass die Menschenrechte universell sind und allen Menschen unabhängig von ihrer Nationalität gehören.

Junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern kamen zusammen, um die Rolle und das Konzept der Minderheiten in der modernen Welt neu zu überdenken und verschiedene Themen zu diskutieren: “Wie kann man auf die aktuellen Herausforderungen für Minderheiten in einem demokratischen Regime reagieren? Wie kann man den Status von Minderheiten ändern?“.

Hauptaufgaben des Seminars:

  • die Teilnehmer zu motivieren, mehr über Menschenrechtsarbeit zu lernen;
  • Verständnis, Wissen und Grundfähigkeiten im Bereich des Menschenrechtsschutzes zu erwerben;
  • besseres Verständnis über die Zusammenarbeit und Beziehungen zwischen Einzelpersonen, Gruppen und den Rechten der Nationen zu entwickeln;
  • Verstehen der Herausforderungen der heutigen, sich verändernden Welt im Kontext und in der direkten Beziehung zu den Menschenrechten und wie sie verletzt und umgesetzt werden;
  • durch die Organisation von Workshops sollen die Fähigkeiten des kritischen Denkens als Instrument zur Bekämpfung von Diskriminierung und zur Förderung der Menschenrechte entwickelt und verbessert werden.

JdR Regional Digest 1.-15. Februar 2020

Abend der traditionellen Küche von Russlanddeutschen fand in Nowosibirsk statt

Am 1. Februar versammelten sich Vertreter*innen des Jugendklubs „Hey, Leute!“, um traditionelle Gerichte der RD nach den Rezepten von den Postkarten zuzubereiten, die im Rahmen ihres Projektes „Außerhalb der Zeit“ hergestellt worden waren. Als Ergebnis bekamen sie eine gefüllte Gans und einen deutschen Salat.

Weitere Details: https://vk.com/hey_leute_rd?w=wall-54056923_1560/all

 

Ein interaktiver Kurs für die Jugendlichen mit den deutschen Wurzeln wurde in Tomsk gestartet

Am 2. Februar fand das erste Treffen der Teilnehmer*innen des Projekts „Schule der Identität“ statt, wo sie einander, das organisatorische Team und das Programm des Projekts kennengelernten, ihre Erwartungen äußerten und ihre Kenntnisse in Form eines „Balance-Rades“ überprüften. Im Laufe der nächsten zwei Monate werden sie sich wöchentlich versammeln und einige gemeinsame Veranstaltungen haben: einen Quiz, eine Stadtrundfahrt und einen kulinarischen Abend.

Weitere Details: https://vk.com/wall-593525_8598

 

Jugendliche aus dem Altai lernten die Hochzeitstraditionen der Russlanddeutschen kennen

Am 9. Februar erfuhren Teilnehmerinnen des Jugendklubs „Das Daheim“ im Rahmen eines Kinoabends viel über Hochzeitstraditionen der RD. Sie schauten sich eine Ausgabe der Sendung „Liebe ohne Grenzen. Deutsche Hochzeit in Saratow“ des Fernsehsenders „MIR 24“ an, dann wurde das Treffen mit der Diskussion fortgefahren.

 

Weitere Details: https://vk.com/dasdaheim?w=wall-172413538_118

 

Das Seminar der „Mobilen Welt“ fand in Halbstadt statt

Am 9. Februar fand im Zentrum der deutschen Kultur „Sonnenstrahl“ (Halbstadt) das Seminar des Projekts „Mobile Welt“ statt, das dem Projektmanagement gewidmet wurde. An der Veranstaltung nahmen Vertreter*innen der Jugendklubs „Das Daheim“ (Halbstadt), „Mosaik“ (Kussak), „Schmetterling“ (Schumanowka) teil. Trainer des Projekts waren Natalja Iordan und Pawel Borisow aus Omsk.

Weitere Details: https://vk.com/dasdaheim?w=wall-172413538_121

 

Deutsche Jugendliche führten Veranstaltungen zum Valentinstag durch

Der Jugendklub „Immerjung“ (Tomsk) organisierte und führte eine Quest-Geschichte durch, wo Teilnehmer erfahren konnten, was Liebe ist. Weiter sahen sie sich thematische Zeichentrickfilme an. Der Jugendklub „Inspiration“ organisierte eine Mini-Werkstatt, wo Teilnehmer Valentinskarten auf Deutsch bastelten. Außerdem nahm der Jugendklub am Wettbewerb für nationale Paare „Im Namen der Liebe“ teil.

 

Anmeldung für das russisch-deutsche Hospitationsprogramm im Bereich Jugendarbeit


JdR und die Djo – Deutsche Jugend in Europa laden Aktivisten von JdR Mitgliedsorganisationen ein, am „russisch-deutschen Hospitationsprogramm für Fachkräfte auf dem Gebiet der Jugendarbeit“ teilzunehmen. Jugendorganisationen und Jugendclubs der Russlanddeutschen können Praktikanten aus Deutschland in ihre Organisation aufnehmen oder einem Aktivisten für ein Praktikum in einer Partnerorganisation in Deutschland teilnehmen lassen.

Weitere Details: https://jdr.ru/9271


Der Filmabend 
Eins, Zwei. Drei” fand in Kasan statt

In Kasan bereiten sich #Elternsindaktiv auf die Saison der ethnokulturellen Projekte für Kinder und Jugendliche vor, die diesen Sommer in verschiedenen Regionen Russlands und Deutschlands stattfinden. Im Rahmen der Vorbereitung wurde eine Filmvorführung der Trilogie „Eins, Zwei. Drei “veranstaltet, damit zukünftige Teilnehmer das Format ethnokultureller Sommerveranstaltungen kennenlernen können.

Weitere Details: https://vk.com/wall-320253_3793

Neue Mitglieder des Jugendclubs in Kaliningrad

Am 9. Februar veranstaltete Kaliningrad ein Treffen von JC„RuDeKids“, bei dem folgende Fragen aufgeworfen wurden: die  Wahl des Managementteams von JK, Besprechung des Aktionsplans für 2020 und Verteilung der Verantwortlichkeiten auf die JC-Mitglieder. Wir gratulieren den neuen Mentoren von JK und wünschen ihnen weitere fruchtbare Aktivitäten und Erfolg bei der Umsetzung von Projekten.
Weitere Details: https://vk.com/wall-75595072_1463

 

In Irkutsk über die deutsche Volkskunst berichtet


Am 14. Februar sprach Tatyana Gappel, eine Aktivistin des Jugendclubs Servus, auf dem Seminar „Erziehung eines russischen Bürgers: Bildung der russischen Identität im System soziokultureller und ethnokonfessioneller Merkmale der Region“ mit einer Studie „Die Rolle der Folklore in der geistlich-sittlichen Erziehung eines Kindes. Deutsche Märchen im Leben der Russlanddeutschen.“
Weitere Details: https://vk.com/wall-65427693_237

JdR startet die Registrierung von Jugendorganisationen und Jugenclubs der Russlanddeutschen

Die Registrierung wird jährlich durchgeführt, doch in diesem Jahr zielt der Inhalt des Fragebogens im Zusammenhang mit dem bevorstehenden 25. Jahrestag der Jugendbewegung der Russlanddeutschen unter anderem darauf ab, historische Informationen über Jugendorganisationen und -vereine zu sammeln. Die Sammlung der Informationen wird bis zum 2. März dauern.

Weitere Details: https://vk.com/wall-593525_8625

Anmeldung für Deutsch-Russisches Hospitationsprogramm 2020 ist geöffnet!

Ziel des Hospitationsprogramms ist es, den Erfahrungsaustausch in der Jugendarbeit zu fördern und die Voraussetzungen für die Planung gemeinsamer internationaler Projekte zu schaffen.

Teilnahme als Gastorganisation

Die Jugendclubs und Jugendorganisationen der Russlanddeutschen können im Zeitraum von März bis Dezember 2020 einen Hospitanten für 3 Wochen bis 3 Monaten in ihrer Organisation aufnehmen. 

 

 

 

Voraussetzungen

  • Die Gastorganisationen bietet den Hospitanten einen Unterkunft (vorzugsweise in einer Familie) für die gesamte Dauer des Programms; 
  • der Hospitant muss vor dem Beginn des Programms in Russland angemeldet werden (Anweisungen zur Anmeldung kannst Du im JdR Büro bekommen);
  • Aufgabenbereich, Zeitplan und freie Tage des Hospitanten müssen im Voraus abgestimmt werden; 
  • Die Verpflegungskosten trägt jeder Hospitant selber;
  • Am Ende des Praktikums muss von der Aufnahmeorganisation ein Bericht geschrieben werden.

Hier geht’s zum Bericht des Jugendclubs “Jugendheim” (Izhevsk), der im Jahr 2019 am Programm teilgenommen hat.

Für die Teilnahme als eine Gastorganisation bitte das Formular ausfüllen.

Teilnahme als Hospitant

Voraussetzungen: 

  • Dauer: 3 Wochen bis 3 Monate;
  • Alter: ab 18 Jahren;
  • Erfahrung im Bereich Jugendarbeit oder Freiwilligenarbeit;
  • Deutschkenntnisse wünschenswert;
  • Unterkunfts- und Versicherungskosten werden von den Veranstaltern übernommen; Reisekosten trägt der Teilnehmer selber;
  • Der Teilnehmer erhält das Tagesgeld. 

Was gehört zu den Aufgaben eines Hospitanten?

Die Aktivitäten des Hospitanten hängen von den Zielen und Besonderheiten der Gastorganisation und den Deutschkenntnissen des Hospitanten ab.

Im Allgemeinen kann der Praktikant die folgenden Aufgaben ausführen:

– Planung und Durchführung von Gruppenaktivitäten (Workshops, Kulturabende, etc.).

– Planung und Durchführung von Jugendprojekten (Festivals, Sprachcamps usw.).

– Büroverwaltung, PR (Übersetzung, Broschürendesign, Webseitenverwaltung usw.)

Ihre Ideen sind willkommen! 🙂 Als internationaler Hospitant kannst du neue Ideen und Kenntnisse einbringen. Wenn du ein eigenes Projekt oder einen Workshop zu einem bestimmten Thema durchführen willst, schreib der Gastgeberorganisation unbedingt vor Ihrer Ankunft in Deutschland darüber.

Mehr Informationen zum Programm findest du hier. Zu den Erfahrungsberichten geht es hier und hier. 

Für die Teilnahme als Hospitant bitte das Formular ausfüllen.

Eure Bewerbungen werden bis 16. März 2020 angenommen.

Bei Fragen zur Teilnahme wende dich bitte an die Projektmanagerin des JdR-Büros Anna Parfeneva: Tel: (495) 531 68 85 (Durchwahl 191) oder E-Mail: jdr@jdr.ru

Jugend macht Vorschläge zur Änderung der Verfassung der Russischen Föderation

Gegenwärtig erwähnt kein Artikel der Verfassung die Themen Jugend oder die staatliche Jugendpolitik. Im Rahmen des Treffens stimmten die Mitglieder des Vorstands über den Vorschlag zur Ergänzung des Artikels 72 der Verfassung ab. 

„Zur gemeinsamen Zuständigkeit der Russischen Föderation und der Subjekte der Russischen Föderation gehören:

e) Allgemeine Fragen der staatlichen Jugendpolitik, Bildung, Wissenschaft, Kultur, Körpererziehung und Sport.“

An dem Treffen nahmen Leiter der Jugendorganisationen in Russland, Experten in der Jugendpolitik und Rechtswissenschaftler teil. Alle Teilnehmer des Arbeitstreffens sprachen sich für diese Ergänzung aus. Die Verfassungsänderung, die die Formulierung “staatliche Jugendpolitik” erwähnt, wird sich positiv auf die Gestaltung der Gesetzgebung in diesem Bereich auswirken.

Start der Aktion „Tolles Diktat-2020“

Die gesamtrussische Aktion „Tolles Diktat“ wird bereits zum 8. Mal auf Initiative russlanddeutscher Gesellschaftsorganisationen veranstaltet und findet zeitgleich zum internationalen UNESCO Tag der Muttersprache am 21. Februar statt.

Zur Teilnahme sind eingeladen: Schüler, Studenten, Studierende der Deutschkursen sowie alle, die an der Veranstaltung interessiert sind. Den Teilnehmern werden traditionell Texte mit den unterschiedlichen Sprachniveaus angeboten: von A1 bis C1. Weitere Informationen zum „Tolles Diktat-2020“ finden Sie in der Aktionordnung (hier in der russischen Sprache herunterladen).

Die Anmeldung zur Teilnahme ist jetzt noch einfacher geworden! Ihre Organisation kann ein Veranstaltungsort für die Aktion werden, indem Sie bis zum 17. Februar einen Antrag auf der offiziellen Webseite ausfüllen.

Wenn Sie das Diktat an einem der „Offenen Veranstaltungsorte“ (für einzelne Teilnehmer) schreiben möchte, wenden Sie sich an den Ansprechpartner des entsprechenden Ortes, um detaillierte Informationen zur Teilnahme zu erhalten. Informationen zum nächstgelegenen Veranstaltungsort und Kontakte der Ansprechpartner finden Sie auf der offiziellen Webseite der Aktion. Die Liste der „Offenen Veranstaltungsorte“ wird aktualisiert, sobald diese registriert werden.

Im vergangenen Jahr nahmen 34.000 Menschen aus 76 Regionen Russlands sowie aus Kasachstan, Kirgisistan, der Ukraine, Deutschland, Serbien, Kroatien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina an der Aktion „Tolles Diktat-2019“ teil. Zu den Gewinnern gehörten mehr als 7,5 Tausend Menschen.

Die jährliche Liveübertragung des „Tolles Diktats“ aus Moskau findet am 21. Februar 2020 um 19:00 Uhr (der Moskauer Zeit) statt (Textniveau A2). Stellen Sie eine Verbindung zur Liveübertragung über den Link her und schreiben Sie das Diktat von überall auf der Welt!

Um ihre Arbeit zu überprüfen und eine Teilnahmebescheinigung erhalten zu können, müssen Sie sich bis zum 20. Februar auf der Aktionsseite registrieren.

Die Ergebnisse der Aktion werden bis zum 20. März bekannt gegeben. Verfolgen Sie die Ereignisse des „Tolles Diktats-2020“ auf der Webseite sowie in unseren VKontakte– und Facebook-Gruppen.


Zur Kenntnis:

Veranstalter: Internationaler Verband der deutschen Kultur, Deutsch-Russisches Haus des Gebiets Tomsk und die Deutsche Online Schule.

Die Aktion wird vom Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation, vom Ministerium für Bildung der Russischen Föderation und von der Föderalen Agentur für die Nationalitätenangelegenheiten der Russischen Föderation in Zusammenarbeit mit dem Interregionalen Deutschlehrerverband, der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften, der Staatlichen Pädagogischen Universität Moskau, der Staatlichen Linguistischen Universität Moskau, der Staatlichen Medizinischen Universität Tjumen unterstützt.

Als Informationspartner fungieren die „Moskauer Deutsche Zeitung“, das Informationsportal der Russlanddeutschen „RusDeutsch“ und das Jugendinformationsportal der Stadt Tjumen und der Region Tjumen.

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