JdR Regional Digest 15.-31. Juli 2020

Alle zwei Wochen veröffentlichen wir eine Nachrichtensammlung über Veranstaltungen, Ereignisse und Projekte, an denen Jugendorganisationen und Jugendclubs der Russlanddeutschen aus verschiedenen Regionen Russlands teilgenommen haben.

Bei einer Konferenz erzogen, aus Fehlern zu lernen

Am 17. Juli fand die Online-Konferenz „Die Große Fiasko-Theorie“ auf der Plattform ZOOM statt. JDR organisierte solch eine Veranstaltung zum ersten Mal. Man lernt aus Fehlern, aber es ist viel angenehmer, aus Erfahrung anderer Menschen zu lernen. Genau das ist der Grund, weswegen diese Konferenz organisiert wurde. Über eigene Fiaskos erzählten Aktivisten von JdR, sowie Vertreter der Partnerorganisationen, die schon einmal aus eigenen Fehlern lernten, solche Erfahrung analysierten und den Mut fanden, hiermit den Zuschauern mitzuteilen.

 

 

Eco-Initiativen von Jugendlichen

Junge Russlanddeutsche gehen mit historischem Erbe vorsichtig um. Im Juli wurden in verschiedenen Städten sozial-umweltfreundliche Aktionen organisiert. Am 16. Juli reinigten Aktivisten von RJdR42 die Kondratij Below-Quelle im Dorf Patscha (Jaschkinskij Rayon) von Müll und Graß. Am 18. Juli brachten Mitglieder von „Warum бы и nicht“ (Moskau) den Graben von Christian Meien in Ordnung. Am 24. Juni wurde in Miass das Territorium vom Denkmal den kriegsgefangenen Deutschen von einer Initiativgruppe des Jugendklubs „Einheit“ veredelt.

 

Aktivisten von JdR feierten den 257. Jahrestag des von Katharina II ausgegebenen Einladungsmanifestes

Am 22. Juli 1763 gab Katharina II das Manifest “Über die Erlaubnis für Ausländer … sich in Russland ansiedeln” aus. Genau das Dokument verursachte die Massenübersiedlung der Deutschen nach Russland. Zu diesem Tag drehten Aktivisten der Bewegung von jungen RD ein Video in Volkstrachten. Auf Instagram-Konto von JdR erschienen thematische Masken von Aktivisten des Jugendklubs „RuDeKids“. Vertreter von Jugendklubs der Oblast Omsk erzählten, wie sie das Wort „Manifest“ verstehen und welchen Einfluss das Dokument aufs Leben der Russlanddeutschen hatte.

 

 

Vorstand auf Distanz: Ergebnisse vom 2. Viertel 2020

Das 2. Viertel des Jahres ist schon vorbei, und die Mitglieder vom JdR-Vorstand teilten die Ergebnisse eigener Arbeit den Aktivisten mit: Was ist schon geschaffen und welche Pläne gibt es für die Zukunft. Es wurde nicht nur eine erfolgreiche Teamarbeit geleistet, sondern auch eigene Beiträge jedes Ratsmitglieds zur Erreichung gestellter Ziele.

 

 

Notizen von jungen Praktikantinnen

Mitglieder des Jugendclubs „Hey, Leute!“ (Nowosibirsk) Alexandra But und Julia Gerlinger absolvieren ein langfristiges Praktikum in Deutschland nach einem Programm von dem Europäische Solidaritätskorps. In einer Gruppe von dem Jugendclub erzählen die jungen Frauen über dieses Praktikum: Von Wohnverhältnissen bis eigene Pflichten.

 

 

Personalwechsel im JdR-Büro

Anastasija Gawrilenko, die seit Juni 2017 „das Herz“ des JdRs leitete, verließ das Amt der Geschäftsleiterin von JdR-Büro. Die Stelle der Büroleiterin trat Anna Parfenjewa an. Ihren Weg in die Bewegung der jungen Russlanddeutschen fing Anna 2016 mit dem Mitmachen beim Moskauer Jugendclub „Warum бы и nicht“ an. 2018 absolvierte sie das Praktikum im JdR-Büro, danach wurde sie zu Projektmanagerin. Im Laufe der Zeit befasste sich Anna mit der internationalen Arbeitsrichtung von JdR, realisierte erfolgreich eine Menge von Veranstaltungen und Projekten. Außerdem erschien im Büro die Stelle „Managerin für regionale Entwicklung“, die derzeit Anastasija Morosowa einnimmt. Sie wird gemeinsame und individuelle Zielsetzungen zur Steigerung der Arbeitsqualität von Jugendclubs und Jugendorganisationen schaffen und beim Prozess ihrer Realisierung helfen. Wir wünschen den Mädchen viel Erfolg!

 

 

Ethnographische Expedition für Jugendliche findet in der Komi Republik statt

  Am 23. Juli startete in der Komi Republik die 17. Ethnographische Expedition für Jugendliche „Gedächtnis und Zeit“, die von der regionalen gesellschaftlichen Organisation „Deutsche national-kulturelle Autonomie der Komi Republik“ mit der Unterstützung vom Ministerium der nationalen Politik der Komi Republik organisiert wurde. Die Expeditionsroute ist: Syktywkar – Kortkeros – Storoschewsk – Niwschera. Teilnehmer*innen werden mit russlanddeutschen Familien sprechen, sich mit Einwohnern der Dörfer treffen, am Festival „Звени, коса!“ teilnehmen. Außerdem erwartet die Teilnehmer*innen ein zweitägiger Geländemarsch bis zur Sondersiedlung Odju.

 

Eine weitere Reihe der Livestreams von JdR

Im Juli fing die zweite Reihe der Informationssendungen von JdR-Mitgliedern #НМОвЭфире (JdR auf Sendung) an. Jede Woche am Montag, Mittwoch und Freitag werden Mitglieder des Expertenrates, Aktivisten von JdR und Spezialisten in verschiedenen Sphären eigene Erfahrung und Kenntnisse zu aktuellen Themen mitteilen. Wir haben 4 thematische Blöcke vorbereitet: Erlernen der deutschen Sprache, Karriere, Wissenschaft und Bildung der Bewegung von jungen Eltern.

 

 

Crashtest für die Jugendbewegung der Russlanddeutschen

Vorsitzender von JdR Eugen Wagner redete Leiter und Aktivisten von Jugendclubs der Russlanddeutschen an. Herr Wagner drückte seine Meinung davon aus, wie sich die Tätigkeit von JdR in den letzten Monaten veränderte, wie die Quarantäne die Arbeit von JdR beeinflusste und was Jugendring der Russlanddeutschen in die Zukunft erwartet.

 

 

 

Anmeldung für den Projektdurchgang für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der Russlanddeutschen ist geöffnet!

Vom 24. bis 28. August 2020 findet das Projekt „Projektdurchgang für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der RD“ statt. Zum ersten Mal findet ein föderales Projekt von JdR im Online-Modus statt. Auf dem Programm stehen folgende Themen: Medienakademie, Schule für Zivilgesellschaft und Jugendpolitik, Internationale Arbeit, sowie Bewahrung des historischen Gedächtnisses.

 

 

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