JdR Regional Digest 1.-15. August 2020

Ergebnisse von ethnographischer Expedition für Jugendliche in der Komi Republik

Vom 23. Juli bis zum 2. August 2020 organisierte die Deutsche Nationale Kulturautonomie der Komi Republik im Korotkerosskij Rayon ihre 17. ethnographische Expedition für Jugendliche „Gedächtnis und Zeit“ nach den Orten der Sondersiedlungen von Russlanddeutschen. Am Projekt nahmen 12 Vertreter*innen des Dorfes Niwschera, Usinsk, Omsk und Syktywkar teil. Im Laufe der Expedition führten die Teilnehmer*innen eine Umfrage von Alteingesessenen des Korotkerosskij Rayons und Mitgliedern der russlanddeutschen Familien durch.

 

JdR startete die Aktion #ИсторияСемьиРН (Geschichte einer RD-Familie)

Am 1. August wurde russlandweite Aktion zum Volkstrauertag der Russlanddeutschen gestartet, die dem Bewahren des historischen Gedächtnisses gewidmet ist. Der Schwerpunkt der Aktion ist Informationen über eigene Familie zu teilen und damit einen Beitrag zum Bewahren der Geschichte jeder russlanddeutschen Familie und des ganzen Volkes der Russlanddeutschen zu leisten. Zur Teilnahme sind Russlanddeutsche jedes Alters unabhängig vom Wohnort eingeladen.

 

Ein Offline-Projekt für Jugendliche fand in Omsk statt

Vom 7. bis zum 10. August fand in Omsk Akademie für Leader der nationalen gesellschaftlichen Organisationen „Шаг навстречу“ statt, die von der Omsker regionalen gesellschaftlichen Jugendorganisation „Methodisches Zentrum der Deutschen im Gebiet Omsk“ veranstaltet wurde. Das Programm des Projektes umfasste Trainings zu den Themen ziviler und ethnischer Identität, sozialer Projektierung, interkultureller Kommunikation, Informationstechnologien u. a.

 

Leistungen vom #LaufklubJdR


Anfang jedes Monats fassen wir Ergebnisse unserer Sportler*innen aus dem #LaufklubJdR zusammen. Gemeinsam haben die Läufer im Juli 2211,04 km zurückgelegt! Das ist die Strecke von Krasnojarsk bis zum Dorf Karimskoje der Transbaikalien Region. Das Ziel ist die Route „Kaliningrad-Chabarowsk“ – 9142,3 km. Das Gesamtergebnis nach 4 Monaten der Aktion ist 7577,54/9142,3 km. Ganz wenig ist übrig geblieben!

 

 

Neue Praktikantin im JdR-Büro

Seit dem 4. August macht Elena Klassen aus Barnaul ihr Praktikum beim JdR-Büro in Moskau. In der Jugendbewegung der Russlanddeutschen ist sie seit 2013. 2015 wurde sie zum Mitglied der Alteier regionalen gesellschaftlichen Jugendorganisation „UNIT“, 2018 – zum Mitglied des Jugendrates von Westsibirien, 2019 – zum Mitglied des JDR-Vorstandes. Ich habe mich sehr auf dieses Praktikum gefreut und hoffe, dass ich mich während dieser Zeit in diesem Bereich ausprobieren kann. Ich möchte, dass mein Einsatz hier sowohl für mich als auch für das Team von Nutzen ist“, sagte Elena.

 

Anmeldung für den Projektdurchgang für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der RD läuft weiter

Vom 24. bis zum 28. August 2020 findet der Projektdurchgang für Jugendliche aus der Zahl der RD statt. Zum ersten Mal findet ein föderales Projekt von JdR im Online-Modus statt. Auf dem Programm stehen folgende Themen: Medienakademie, Schule für Zivilgesellschaft und Jugendpolitik, Internationale Arbeit, sowie Bewahrung des historischen Gedächtnisses.

 

Dritte Woche der Livestreams von JdR ist vorbei

In unserer VK-Gruppe finden dreimal pro Woche nützliche thematische Livestreams statt. Die erste Woche war dem Erlernen und dem Unterrichten der deutschen Sprache gewidmet. Speakers nächster Woche teilten Informationen davon, wie gesellschaftliche Tätigkeit zum Aufbau eigener Karriere beitragen kann, wie man seine professionelle Tätigkeit kompetent starten sollte, wie man Geld während Praktika verdienen kann. Der dritte Themenblock war Familie und Erziehung der Kinder im Kontext der Bewegung von RD. Alle Details sind unter dem Hashtag #НМОвЭфире zu finden.

 

Virtueller Stammtisch für Jugendliche 


Deutsche Nationale Kulturautonomie Udmurtischer Republik führt Online-Versammlungen – „Virtueller Stammtisch“ – durch, wo Jugendliche aus verschiedenen Regionen Russlands kostenlos Deutsch lernen können. Jede zwei Wochen treffen sie sich auf der Plattform ZOOM, um mit Gleichgesinnten, darunter auch mit Muttersprachlern, zu verschiedenen Themen zu kommunizieren. Organisatoren haben sogar eine eigene Gruppe auf VK erstellt, um nützliche Materialien zu teilen und Teilnehmer*innen an Versammlungen zu erinnern. 

 

Das Sommer-Flashmob “Пикник НМО” (JdR-Picknick) geht weiter

Der letzte Sommermonat schenkt uns sonniges Wetter und Aktivisten von Jugendclubs und Organisationen der Russlanddeutschen treffen sich in der Natur. In zwei ersten Augustwochen veranstalteten Aktivisten des Tscheljabinsker Jugendclubs “Zusammenspiel”; Jugendclub “JUNGBRUNNEN” (Stavropol) und Jugendclub “Perlenkette” aus Kasan ein Picknick mit Freunden. Bis zum Ende des Sommers können Sie auch an dem köstlichen Flashmob teilnehmen!

 

Das Erbe von RD kennenlernen

In den ersten Augusttagen begannen die Aktivisten von Jugendclub “Lihtstrahl” Voldemar und Regina Bartuli mit der Erstellung einer Videotour durch die Orte in Perm, die mit den prominenten Russlanddeutschen verbundenen sind. Unter Hashtag #ПоСледамРН (Spuren von RD) können Sie deutsche Orte in anderen Städten Russlands kennenlernen. Im sozialen Netzwerk “VKontakte” sind virtuelle Ausflüge rund um Kemerowo, Miass, Kasan, Omsk, Nowosibirsk, Barnaul und Halbstadt im Region Altai dargestellt.

 

Neue Praktikantin im JdR Büro

Elena Klassen, Mitglied des JdR Vorstandes 2019-2021, Mitglied des Vorstandes der Jugendorganisation „UNIT” aus Barnaul, macht seit dem 4. August ihr Praktikum beim JdR Büro. 

Ich habe mich sehr auf dieses Praktikum gefreut und hoffe, dass ich mich während dieser Zeit in diesem Bereich ausprobieren kann. Ich möchte, dass mein Einsatz hier sowohl für mich als auch für das Team von Nutzen ist.

Meine erste Priorität ist es, bei der Organisation des bevorstehenden Projektdurchganges für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der RD mitzuhelfen, der vom 24. bis 28. August online stattfinden wird“, sagte Elena.

Das Praktikum im Büro wird bis zum 31. August dauern. Wir wünschen Elena viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit!

Die Zukunft schon heute – Zusammen sind wir stärker!

An dem Online-Camp nahmen 75 Vertreterinnen und Vertreter von deutschen Minderheiten-Jugendorganisationen aus Polen, Rumänien, Tschechien, der Ukraine, Ungarn und Russland teil. Der Jugendring der Russlanddeutschen wurde von Aktivisten des Jugendclubs und Jugendorganisationen der RD aus Rostow am Don, Izhevsk, St. Petersburg und Omsk vertreten.

Das Programm des #SommercampOnline bestand aus Online-Workshops: Musik, Comics, Blogging, Medien, Theater.

Karolina Schuschkowa (St. Petersburg) war Teilnehmerin des Musik-Workshops:

Das Workshop hat mir sehr gut gefallen! Das wurde von Karolina Trybala aus Leipzig geleitet. Sie ist sehr freundlich, hilfsbereit und ein echter Profi. Wir haben jeden Tag gesungen, viel Neues übers Singen gelernt und Deutsch gesprochen. Ich habe auch ein Video aufgenommen, auf dem ich die Lieder, die wir gelernt hatten, sang und Geige spielte. Am Ende des Workshops fügte Carolina die Videos aller Teilnehmer zusammen und machte einen großartigen Videoclip.”

 

Wiktoria Achmetschina aus Izhevsk war Mitglied des Comic-Workshops

„Unsere Referentin Beatriss unterstützte uns nicht nur im Unterricht, sondern auch in unserer Freizeit. Die Kommunikation fand fast jeden Tag via Slack statt. Zusätzlich zu den geplanten Unterrichtsstunden führte Beatriss auch Einzelinterviews und Interessenklassen durch. Es gelang mir sogar, mich mit einem Mädchen aus Serbien zu unterhalten, mit dem wir während des Workshops zusammenarbeiteten. Im Allgemeinen hinterließ dieses Sommercamp eine Menge neuer und positiver Eindrücke. Aber egal, wie gut Online-Schulungen sind, nichts ersetzt die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch live. Ich hoffe aufrichtig, dass ich nächstes Jahr auch dieses Sommercamp besuchen und die Teilnehmer*Innen kennen lernen kann.“

 

 

Julia Nitsevich aus Omsk entschied sich für einen Theaterworkshop:

„Der Theaterworkshop war von Karin Krug moderiert. Uns wurden zwei Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe “Meeres Stille” und “Glückliche Fahrt” zum Lernen angeboten. Neben der Analyse des Inhalts sollten wir die entsprechenden Bewegungen durchdenken und unsere Vision der Gedichte diskutieren. Auch wenn unsere Muttersprachen unterschiedlich waren, konnten wir uns auf Deutsch verständigen! Der nächste Schritt war die Arbeit in Minigruppen, in denen wir Gedichtpassagen aufnehmen mussten. Das Ergebnis dieser Arbeit war ein gemeinsamer Film. Zusammenfassend möchte ich dem Goethe-Institut ein großes Dankeschön für ein spannendes und grandioses Projekt sagen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, daran teilzunehmen!“

 

JdR Regional Digest 15.-31. Juli 2020

Bei einer Konferenz erzogen, aus Fehlern zu lernen

Am 17. Juli fand die Online-Konferenz „Die Große Fiasko-Theorie“ auf der Plattform ZOOM statt. JDR organisierte solch eine Veranstaltung zum ersten Mal. Man lernt aus Fehlern, aber es ist viel angenehmer, aus Erfahrung anderer Menschen zu lernen. Genau das ist der Grund, weswegen diese Konferenz organisiert wurde. Über eigene Fiaskos erzählten Aktivisten von JdR, sowie Vertreter der Partnerorganisationen, die schon einmal aus eigenen Fehlern lernten, solche Erfahrung analysierten und den Mut fanden, hiermit den Zuschauern mitzuteilen.

 

 

Eco-Initiativen von Jugendlichen

Junge Russlanddeutsche gehen mit historischem Erbe vorsichtig um. Im Juli wurden in verschiedenen Städten sozial-umweltfreundliche Aktionen organisiert. Am 16. Juli reinigten Aktivisten von RJdR42 die Kondratij Below-Quelle im Dorf Patscha (Jaschkinskij Rayon) von Müll und Graß. Am 18. Juli brachten Mitglieder von „Warum бы и nicht“ (Moskau) den Graben von Christian Meien in Ordnung. Am 24. Juni wurde in Miass das Territorium vom Denkmal den kriegsgefangenen Deutschen von einer Initiativgruppe des Jugendklubs „Einheit“ veredelt.

 

Aktivisten von JdR feierten den 257. Jahrestag des von Katharina II ausgegebenen Einladungsmanifestes

Am 22. Juli 1763 gab Katharina II das Manifest “Über die Erlaubnis für Ausländer … sich in Russland ansiedeln” aus. Genau das Dokument verursachte die Massenübersiedlung der Deutschen nach Russland. Zu diesem Tag drehten Aktivisten der Bewegung von jungen RD ein Video in Volkstrachten. Auf Instagram-Konto von JdR erschienen thematische Masken von Aktivisten des Jugendklubs „RuDeKids“. Vertreter von Jugendklubs der Oblast Omsk erzählten, wie sie das Wort „Manifest“ verstehen und welchen Einfluss das Dokument aufs Leben der Russlanddeutschen hatte.

 

 

Vorstand auf Distanz: Ergebnisse vom 2. Viertel 2020

Das 2. Viertel des Jahres ist schon vorbei, und die Mitglieder vom JdR-Vorstand teilten die Ergebnisse eigener Arbeit den Aktivisten mit: Was ist schon geschaffen und welche Pläne gibt es für die Zukunft. Es wurde nicht nur eine erfolgreiche Teamarbeit geleistet, sondern auch eigene Beiträge jedes Ratsmitglieds zur Erreichung gestellter Ziele.

 

 

Notizen von jungen Praktikantinnen

Mitglieder des Jugendclubs „Hey, Leute!“ (Nowosibirsk) Alexandra But und Julia Gerlinger absolvieren ein langfristiges Praktikum in Deutschland nach einem Programm von dem Europäische Solidaritätskorps. In einer Gruppe von dem Jugendclub erzählen die jungen Frauen über dieses Praktikum: Von Wohnverhältnissen bis eigene Pflichten.

 

 

Personalwechsel im JdR-Büro

Anastasija Gawrilenko, die seit Juni 2017 „das Herz“ des JdRs leitete, verließ das Amt der Geschäftsleiterin von JdR-Büro. Die Stelle der Büroleiterin trat Anna Parfenjewa an. Ihren Weg in die Bewegung der jungen Russlanddeutschen fing Anna 2016 mit dem Mitmachen beim Moskauer Jugendclub „Warum бы и nicht“ an. 2018 absolvierte sie das Praktikum im JdR-Büro, danach wurde sie zu Projektmanagerin. Im Laufe der Zeit befasste sich Anna mit der internationalen Arbeitsrichtung von JdR, realisierte erfolgreich eine Menge von Veranstaltungen und Projekten. Außerdem erschien im Büro die Stelle „Managerin für regionale Entwicklung“, die derzeit Anastasija Morosowa einnimmt. Sie wird gemeinsame und individuelle Zielsetzungen zur Steigerung der Arbeitsqualität von Jugendclubs und Jugendorganisationen schaffen und beim Prozess ihrer Realisierung helfen. Wir wünschen den Mädchen viel Erfolg!

 

 

Ethnographische Expedition für Jugendliche findet in der Komi Republik statt

  Am 23. Juli startete in der Komi Republik die 17. Ethnographische Expedition für Jugendliche „Gedächtnis und Zeit“, die von der regionalen gesellschaftlichen Organisation „Deutsche national-kulturelle Autonomie der Komi Republik“ mit der Unterstützung vom Ministerium der nationalen Politik der Komi Republik organisiert wurde. Die Expeditionsroute ist: Syktywkar – Kortkeros – Storoschewsk – Niwschera. Teilnehmer*innen werden mit russlanddeutschen Familien sprechen, sich mit Einwohnern der Dörfer treffen, am Festival „Звени, коса!“ teilnehmen. Außerdem erwartet die Teilnehmer*innen ein zweitägiger Geländemarsch bis zur Sondersiedlung Odju.

 

Eine weitere Reihe der Livestreams von JdR

Im Juli fing die zweite Reihe der Informationssendungen von JdR-Mitgliedern #НМОвЭфире (JdR auf Sendung) an. Jede Woche am Montag, Mittwoch und Freitag werden Mitglieder des Expertenrates, Aktivisten von JdR und Spezialisten in verschiedenen Sphären eigene Erfahrung und Kenntnisse zu aktuellen Themen mitteilen. Wir haben 4 thematische Blöcke vorbereitet: Erlernen der deutschen Sprache, Karriere, Wissenschaft und Bildung der Bewegung von jungen Eltern.

 

 

Crashtest für die Jugendbewegung der Russlanddeutschen

Vorsitzender von JdR Eugen Wagner redete Leiter und Aktivisten von Jugendclubs der Russlanddeutschen an. Herr Wagner drückte seine Meinung davon aus, wie sich die Tätigkeit von JdR in den letzten Monaten veränderte, wie die Quarantäne die Arbeit von JdR beeinflusste und was Jugendring der Russlanddeutschen in die Zukunft erwartet.

 

 

 

Anmeldung für den Projektdurchgang für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der Russlanddeutschen ist geöffnet!

Vom 24. bis 28. August 2020 findet das Projekt „Projektdurchgang für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der RD“ statt. Zum ersten Mal findet ein föderales Projekt von JdR im Online-Modus statt. Auf dem Programm stehen folgende Themen: Medienakademie, Schule für Zivilgesellschaft und Jugendpolitik, Internationale Arbeit, sowie Bewahrung des historischen Gedächtnisses.

 

 

Start der Aktion “Geschichte der russlanddeutschen Familie”

Das Ziel der Aktion ist es, Informationen über russlanddeutsche Familien auszutauschen und so zur Bewahrung der Geschichte jeder einzelnen Familie und der gesamten Minderheit beizutragen.

Für die Teilnahme an der Aktion können die Arbeiten in den folgenden Kategorien eingerichtet werden:

Geschichte meiner Familie” – eine Geschichte der russlanddeutschen Familie. In dieser Kategorie können auch Geschichten über deutsche Namen, Familiennamen und deren Herkunft vorbereitet werden. 

Familienerbstück” – eine Geschichte von einem deutschen Artefakt. In dieser Kategorie kann ein Exponat ein Alltagsgegenstand Ihrer Familie (Spüche, Kleidung, Haushaltsgeräte, Bibel, Bücher usw.) vorgestellt werden. 

Folklore meines Volkes” – alle Informationen über die mündliche Volkskunst der Russlanddeutschen: Witze, Gedichte, Rätsel, Lieder, Märchen, Legenden, Sagen. 

Aus Erster Hand“: Briefe und Tagebücher (Deutsch/Russisch) Ihrer Familienmitgliedern.

Zukunft der Russlanddeutschen“ – Die Teilnehmer dieser Nominierung müssen die Mitglieder der Jugendclubs und Jugendorganisationen der RD ein Essay über die Zukunft der deutschen Minderheit in Russland schreiben.

Monatlich werden wir die eingereichten Arbeiten auf unserer Webseite und in unseren Sozialnetzwerken teilen. Alle Geschichten und Präsentationen werden von einer Auswahljury bewertet und die besten werden in einem Buch über die Geschichte der Russlanddeutschen veröffentlicht.

Übertragung der JdR Projekte ins Online-Format

Liebe Freunde! 

Vier Monate sind vergangen, seit sich das Leben eines jeden von uns und unserer Gemeinschaften drastisch verändert hat. Dieses „Online“ brach blitzschnell in unser Leben ein, zerstörte die übliche Lebensweise und baute auf den Trümmern eine neue auf.

Das Jahr 2020 wird vermutlich allen in Erinnerung bleiben. Einige von euch mussten die Abschlussprüfungen online ablegen oder ihr Diplom über die Zoom-Plattform verteidigen, die anderen meldeten sich freiwillig und halfen denen, die es am meisten brauchten oder lernten lernte etwas Neues und Interessantes.

So wie jede Krise neue Chancen bietet, so hat die virtuelle Welt unsere regionalen Klubs und Organisationen gleichgestellt und allen die Chance gegeben, besser und stärker zu werden. Es ist erfreulich, dass viele Jugendklubs in den Regionen das Beste daraus gemacht haben. Wir sehen immer die neuen Dinge, die ihr in euren Regionen erfindet. Wir freuen uns über jeden eurer Erfolge und Siege.

Leider muss ich jedoch mitteilen, dass es nicht möglich ist, unsere föderalen Projekte bis Oktober 2020 offline durchzuführen.

Es gibt zwar keinen Ersatz für die direkte Kommunikation, jedoch freuen wir uns dennoch auf eure Bewerbungen für die kommenden Online-Projekte. Auch wenn wir uns nicht persönlich treffen können, motiviert uns euer aufrichtiges Interesse immer wieder, weiter zu arbeiten und zu schaffen.

Passt auf euch auf, bleibt gesund und bis bald! Momentan nur online!

Anmeldung für den Projektdurchgang für die Führungskräfte und Aktivisten der JO und JC der RD ist geöffnet!

Das Projekt steht unter dem Motto „JdR eröffnet Möglichkeiten“!

Auf dem Programm stehen folgende Themen:

  • Medienakademie: moderne Formen der Medienarbeit.
  • Schule für Zivilgesellschaft und Jugendpolitik: Einführung in die Struktur und Funktionen der Zivilgesellschaft, Entwicklungsrichtungen und neue Möglichkeiten der Jugendarbeit.
  • Internationale Arbeit: Unterstützung internationaler Partnerschaften in der Zeit der Corona-Krise. 
  • Bewahrung des historischen Gedächtnisses: Diskussion zu Schlüsselereignisse in der Geschichte der Russlanddeutschen. 

Deutschkurse, Workshops, kreative Abendveranstaltungen und Ethnopausen gehören auch zum Programm.

Bei der Durchführung des Projektes werden alle notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Coronavirusinfektionen ergriffen 

JdR Regional Digest 1.-15. Juli 2020

Ergebnisse der Aktion #БегизаНМО (Lauf für JdR) im Juni

Im Juni liefen 57 Teilnehmer*innen von #LaufklubJdR insgesamt 2285,2 km. Letzten Monat war das eine Distanz, die mit der Entfernung zwischen Moskau und Kopejsk zusammenfiel. Im Juni wurde die Route Kaliningrad-Chabarowsk zurückgelegt. Zum absoluten Rekord nach der Anzahl der Kilometer wurde die erste Juniwoche, da unsere Sportler*innen das Ergebnis von 643,8 km zeigten! Das Gesamtergebnis beträgt heute 5366,5 von geplanten 9142,3 km.

 

 

Entwicklung der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit

Am 2. Juli wurde die Verordnung über die Einrichtung des Russischen Nationalen Koordinierungsbüros für den Jugendaustausch mit der Bundesrepublik Deutschland erlassen. Der Vorsitzende des JdR, Evgenij Vagner, wurde  zum Mitglied des Deutsch-Russischen Rats für jugendpolitische Zusammenarbeit in Russland gewählt.

 

 

Junge Russlanddeutschen organisieren den „Picknick JdR“

Die Aktivisten der Jugendklubs der RD schließen sich an die jährliche Sommeraktion des JdRs an. Jugendklub „Grenzlos“ (Omsk) schuf eine Formel von der perfekten Veranstaltung im Freien, Vertreter*innen von RJdR42 organisierten einen Aufräumtag und einen Picknick danach, in Irkutsk wurde der Picknick zur ersten Offline-Veranstaltung des Jugendklubs „Servus“ nach der Zeit der Selbstisolierung.

 

 

Jugendklub Kaliningrads initiierte die Aktion #AusflugmitRuDeKids

Die Aktivisten von „RuDeKids“ schlagen den Jugendklubs der Russlanddeutschen vor, die Museen in eigenen Gebieten zu besuchen, um die kulturellen Einrichtungen nach der langwierigen Zeit der Selbstisolation zu unterstützen. Das könnte ein Museum, das mit der Geschichte von eigenem Gebiet verbunden ist, oder ein Museum mit einer Ausstellung zum Thema der Geschichte der Russlanddeutschen sein. Die Aktivisten von „RuDeKids“ besuchten schon selber das Museum „Alte deutsche Schule Waldwinkel“.

 

 

Junge RD liefern medikamentöse Hilfe

Die Aktivisten von RJdR42 leisteten medikamentöse Hilfe den Russlanddeutschen aus dem Dorf Patscha (Jaschkinskij Rajon). Präparate wurden für jede Person individuell ausgewählt. „Sehr wichtig ist, dass die Hilfe nützlich und effektiv ist. Wir wollen, dass man gesund ist, denn die Gesundheit ist das wichtigste, was man hat“ – kommentierte die Veranstaltung der Vereinsvorsitzende Alexander Gubert.

 

 

#ElternSindAktiv aus Omsk starteten einen Flashmob

Zum Tag der Familie, Liebe und Treue schlug der Familienklub aus Omsk jungen Russlanddeutschen vor, sich an den Flashmob #ВремядляСемьи (Zeit für Familie) anzuschließen. Für das Mitmachen sollen alle Freiwillige Liebesgeschichten ihrer Eltern oder Großeltern auf ihren Seiten bei sozialen Netzwerken erzählen. Die Idee wurde vom Jugendklub „Jungbrunnen“ (Stawropol) unterstützt. Der Jugendklub „Hey, Leute!“ organisierte in seiner Gruppe einen Marathon der Familiengeschichten. Am Flashmob kann man bis zum 27. Juli teilnehmen.

 

 

Baubrigaden JdR setzen ihre Arbeit fort

Der Jugendklub Moskaus unterstützt sehr aktiv die Aktion #СтройотрядыВыходногоДня (Baubrigaden JdR). Vertreter*innen des Klubs veredelten oftmals denkwürdige Orte in Moskau und Oblast Moskau, die für Russlanddeutsche von besonders großer Bedeutung sind. Am 11. Juli trafen sie sich am Wwedenskoje-Friedhof, um das Mausoleum der Familie Ferrein in Ordnung zu bringen.

 

 

Die Ergebnisse der poetischen Aktion #LiesLaut wurden zusammengefasst

Die Initiative gehört dem Jugendrat der Wolga Region und des Südwestens. Aktivisten der Jugendorganisationen und Jugendklubs der RD sollten Videos aufnehmen, wo sie Gedichte von russlanddeutschen Autoren vorlasen. Vom 7. April bis zum 30. Juni wurden im Netz mehr als 20 Videos gepostet! Die Jury wählte die besten Vorleser*innen aus.

 

 

Neue Bekanntschaften

Am 14. Juli trafen sich in Frankfurt am Main Leiterin der JdR-Volontärgruppe Alexandra But und Alexandra Dornhof, Referentin für Bildung der Organisation „Deutsche Jugend aus Russland“ (DJR) – Hessen e.V. „Bin froh, Alexandra und DJR kennenzulernen. Im Laufe des Treffens wurde klar, dass wir ähnliche Ziele haben, also wir können über weitere Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte sprechen“, – sagte Leiterin der JdR-Volontärgruppe.

 

 

Jugendklub „Einheit“ startete das Projekt «Веды-краеведы»

Am 15. Juli wurde in Miass ein landeskundliches Projekt gestartet. Teilnehmer*innen bekamen Arbeitsunterweisungen, bestimmten eigene Ziele der Teilnahme, verteilten Rollen und Verantwortungszonen. Die Arbeit wird 1,5 Monate dauern, im September werden Ergebnisse im Rahmen eines historischen Seminars präsentiert. 

 

 

JdR Regional Digest 16.-30. Juni 2020

Wir starteten die Aktion „Picknick JdR“

Jährlich schlagen wir unseren Mitgliedern vor, sich im Freien zu treffen, um die Zeit zusammen zu verbringen! Da es in vielen Regionen Russlands immer noch die Zeit der Selbstisolation ist, kann man den Prozess der Vorbereitung in sozialen Netzwerken mitteilen (Rezepte, Aktivitäten, Musik usw.). An der Aktion nahmen schon Jugendklubs der Oblast Omsk („REGENBOGEN“, „Jugendwelle“, „Igelschnäuzchen“, „Blumenfeld“, „Blitz“, „INDIGO“), Vertreter des Jugendklubs „JUGENDLAND“ aus Tjumen, Jugendklub „Hey, Leute!“ aus Nowosibirsk und junge Familien der Russlanddeutschen aus Tomsk teil.

 

Das Qualifizierungsprogramm für Projekt-Manager zu Ende

Vom 26. Mai bis 16. Juni führte das Institut für ethnokulturelle Bildung-BiZ das Qualifizierungsprogramm „Projektmanagement im Bereich der sozial-kulturellen Tätigkeit“ durch. Zum ersten Mal wurde das Programm online organisiert. Teilnehmer*innen besuchten nicht nur Online-Vorlesungen und Online-Seminare, sondern sie planten auch eigene Projekte, wo sie ihre Kenntnisse in der Praxis anwenden konnten. Am Programm nahmen 28 Vertreter verschiedener Städte Russlands, Kasachstan und der Ukraine teil, darunter auch deutsche Jugendliche.

 

 

Sprachmarathon für junge Familien der RD

Das ist die Fortsetzung des Projektes „Online-Sprachmarathon „In der Familie auf Deutsch mit Schrumdi“, das Ende 2019 stattfand. Dieses Jahr planen Moderatoren und das Team des Wettbewerbes einen Online-Marathon und Offline-Treffen für Familien aus verschiedenen Regionen Russlands. Organisator*innen brauchen Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

 

 

Teilnahme an Netzwerkeaktionen und Challenges

Vertreter des Klubs „JugendVitamin“ schlossen sich an den Flashmob „Was haben wir in der Quarantäne gemacht?“ an, der vom Jugendklub „Über das Limit“ gestartet wurde. Familienklub #ElternSindAktiv beim Jugendklub „Perlenkette“ präsentierten ihren deutschen Zungenbrecher für die Aktion «Скороговорим в сети» („Zungenbrecher online“) und übergab die Initiative dem Familienklub aus Omsk. Am 27. Juni wurden Ergebnisse der Challenge #СпасибоНМОзаДружбу (Danke für die Freundschaft, JdR) zusammengefasst: vom 9. Bis 27. Juni schlossen sich 53 Teilnehmer daran an. Sie posteten 316 Fotos und 2 Videos mit Freunden und Freundinnen aus JdR. Danke für die Teilnahme!

 

 

Fehler machen stark

Am 17. Juli um 17:00 (Moskau) findet auf der ZOOM-Plattform die Konferenz „Die große Fiasko-Theorie“ statt. 6 Speaker werden ihre eigene Erfahrung (in der gesellschaftlichen Tätigkeit, Business, bei den öffentlichen Veranstaltungen, im Sport usw.) analysieren, die daraus zusammengefassten Ergebnisse und aus den schwierigen Situationen geführte Entscheidungen mitteilen. Die Formel „Fiasko-Erfahrung-Ergebnis“ wird die Speaker ihre Erfahrung kurz und knapp darstellen und die Zuschauer neue Cases kennenlernen lassen.

 

 

Online-Quiz als eine neue Freizeitaktivität für junge Russlanddeutsche

Unsere Jugendorganisationen haben für sich Internet-Quiz entdeckt. Am 18. Juni hat die Jugendorganisation „JugendVitamin“ aus Novosibirsk Online-Quiz und am 30. Juni Blitz-Quiz in Instagram durchgeführt. Die Jugendorganisation „UNIT“ veröffentlicht jede Woche selbst erstellte Kahoot-Fragen zu verschiedenen Themen. Am 23. Juni haben die Aktivisten von der Jugendorganisation „Immerjung“ aus Tomsk Online Ethno-Quiz organisiert.

 

 

Jugend für Deutschkenntnisse!

Vom 16. bis 25. Juni fand ein zehntägiger Deutsch-Intensivkurs statt. Die Aktivisten der Jugendclubs aus Moskau, St. Petersburg, Kolomna, Kineschma, Ivanovo und anderen Städten verbesserten ihre Sprachkenntnisse. Das ist eine jährliche Veranstaltung und jeder kann daran im nächsten Jahr teilnehmen.

 

Edwin Fritzlers Musikwettbewerb

Die Aktivisten aus Kasan nahmen an einem offenen überregionalen Festival namens Edwin Fjodorowitsch Fritzler teil. Boris Geist ist der Preisträger des ersten Grades in der Kategorie „Instrumentalmusik“ (drei Werke der russlanddeutschen Komponisten). Das Vokaltrio „Die Naschkatzen“ belegte den ersten Platz. Regina Utyagulova (Dunnen) wurde Preisträgerin in der Kategorie Gesang. Veranstalter des Wettbewerbs ist die Gesellschaftliche Organisation des Gebiets Samara „Das Regionale Zentrum der deutschen Kultur „Hoffnung“.

 

#JungeProfisRD machen Pläne für die Zukunft

Am 26. Juni fand das Zoom-Treffen der Teilnehmer der Akademie „Junge Profis RD“ statt, die Anfang November 2019 stattfand. Sie diskutierten die Ergebnisse der geleisteten Arbeit und Pläne für die Zukunft. Sie besprachen ihre Ideen für die Akademie 2021 und auch die Möglichkeit, eine Gemeinschaft junger Fachkräfte zu gründen.

 

 

Die Online-Aufführung fand in Nowosibirsk statt

Die Teilnehmer des Theaterstudios “Spiel” (Jugendorganisation „JugendVitamin“) präsentierten am 28.Juni eine Zoom-Probe des Stückes “Die sechs Schwäne” nach dem Werk der Brüder Grimm. Das Stück wird im Herbst auf der Bühne des Regionalen Russisch-Deutschen Hauses Novosibirsk gespielt.

 

Ausschreibung für das SommercampOnline für Jugendliche aus den deutschen Minderheiten

Das Projekt wird von dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und dem Goethe-Institut (GI) zusammen mit dem Bund der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM) und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) durchgeführt. 

Eingeladen sind ca. 75 Jugendliche aus den deutschen Minderheiten im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.

Ziele des #SommercampOnline sind:

  • Förderung der deutschen Sprache
  • Vermittlung von Medienkompetenzen
  • Auseinandersetzung mit den Werten und Themen eines gemeinsamen Europas wie u. a. demokratische Partizipation, Meinungsfreiheit, soziales Engagement, zivilgesellschaftliche Teilhabe, Rolle der Medien, Populismus, Migration, Diversität
  • Auseinandersetzung mit Fragen der eigenen Identität und Geschichte
  • Förderung sozialer Kompetenzen

Das Programm des #SommercampOnline besteht aus Online-Workshops zur Vermittlung methodischer und inhaltlicher Fertigkeiten und Kompetenzen. Die Jugendlichen werden in fünf Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Workshopleiter mit Deutsch als Muttersprache betreut werden. Die Teilnehmer haben nach den Webinaren Zeiten für die Gruppenarbeit und den gegenseitigen Austausch.

Teilnahmebedingungen:

– Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren

– Deutschkenntnisse: mindestens der Niveaustufe A2

– Pro Land steht ein bestimmtes Kontingent an Plätzen zur Verfügung. Bewerber/-innen aus Russland (4 Plätze)

Bei unentschuldigtem Nicht-Erscheinen halten sich die Organisatoren des #SommercampOnline vor, Teilnehmer direkt auszutauschen. Des Weiteren würden die Organisatoren überlegen, bei der nächsten Edition des Sommercamps die Verteilung der Teilnahmeplätze des betreffenden Landes zu minimieren. Die Nicht-Teilnahme ist weiter nur bei triftigem Grund und Vorlage eines Attestes möglich.

Ihr könnt euch bis zum 29. Juni 2020, 10.00 (MSK) mithilfe eines Online-Formulars bewerben. 

Bei den weiteren Fragen meldet euch bei Anna Parfenowa: jdr@jdr.ru; +7 (495)531 68 85 (Durchwahl. 191). 

Die weiteren Informationen findet ihr unter: https://www.ifa.de/veranstaltungen/detail/sommercamponline-2020/

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