JdR Regional Digest 1.-15. Juni 2020

Die Ergebnisse der Aktion #LaufklubJdR (#БегизаНМО) im Mai

Die Aufgabe des letzten Monats war Plogging (Öko-Rennen). Eugen Wagner hat die Aufgabe als erster erledigt! Sergej Kitler aus Tomsk hat beim Joggen Müll gesammelt. Jugendklub „Hey, Leute!“ hat die größte Plogging-Aktion organisiert!

Die Aufgabe für die Teilnehmer von #LaufklubJdR im Juni ist nicht einfach Joggen, sondern beim Joggen die Orte besichtigen, die mit Deutschland oder mit den Russlanddeutschen verbunden sind. Man muss dabei auch Fotos machen und ein bisschen darüber in den sozialen Netzwerken oder in der Strava-App berichten.

Im Mai haben die Läufer 1784,86 km überwunden. Es ist wie die Entfernung von Moskau bis Kopejsk, eine kleine Stadt in der Region Tscheljabinsk. Unser Ziel für 2020 ist die Distanz 9142,3 km (Kaliningrad – Chabarowsk). Jetzt ist unser Ergebnis 3081,29 km!

 

Der Vorsitzende von JdR zu Gast bei VDJK

Der Verband der deutschen Jugend Kasachstans ist eine Partnerorganisation von JdR. VDJK-Vertreter treffen sich live in Instagram mit Kollegen und Freunden, Experten in verschiedenen Bereichen, die untrennbar mit den Deutschen in Kasachstan verbunden sind. Am 3. Juni im Rahmen der Rubrik #GastVDJK #ГостьСНМК wurde Eugen Wagner eingeladen. Er sprach über die Arbeit der deutschen Jugend in Russland, über die Projekte der Organisation und die Pläne für die Zukunft.

 

 

Deutsche Jugend feiert den Puschkin-Tag

Der 6. Juni in Russland feierte man den 221 Geburtstag von Alexander Sergejewitsch Puschkin. An diesem Tag lasen die Aktivisten der Jugendorganisationen in verschiedenen Städten Russlands die Werke von Puschkin in Ihrer Muttersprache vor.

In sozialen Netzwerken haben die Aktivisten des Jugendclubs «Perlenkette» (Kasan), «JugendVitamin» (Novosibirsk) und «RJdR 42» (Kemerovo) die Werke von Puschkin auf Deutsch präsentiert. Auf der Seite von JdR wurde das Video vom Herbstseminar der Jugend der europäischen Völker 2019 aus Sotschi veröffentlicht. Im Video lesen die Vertreter von verschiedenen europäischen Minderheiten eines der Gedichte von Puschkin.

 

Die Herausforderung #dankeJdRfürFreunde #СпасибоНМОзаДружбу dauert bis Ende Juni

Der 9.Juni ist als der internationale Tag der Freunde weltweit bekannt. An diesem Tag startete JdR die Challenge mit Erinnerungsfotos von JdR-Projekten. An der Aktion nahmen bereits mehr als 30 Aktivisten! Sie haben auf VK und Instagram thematische Fotos von den Veranstaltungen der Russlanddeutschen gepostet und kurz darüber erzählt. Sie können auch selbständig der Herausforderung beitreten und an den nächsten 3 Personen den Staffelstab übergeben.

Die Ergebnisse werden am Tag der Jugend am 27. Juni veröffentlicht.

 

Neue Rubrik erzählt über deutsche Sehenswürdigkeiten in russischen Städten

Im Rahmen des Projektes „JdR-Labor 2020“ arbeitete die Gruppe von Aktivisten an der Entwicklung von Exkursionen zu deutschen Orten in Russischen Städten. Die Teilnehmer aus verschiedenen Regionen des Landes untersuchten die Arten von Ausflügen und Ihre Besonderheiten. Sie präsentierten auch die Ausflugsrouten durch Ihre Städte. In der Rubrik „Auf den Spuren der Russlanddeutschen“ wurden bereits virtuelle Reisen durch Nowosibirsk und Barnaul veröffentlicht. Die neuen Ausgaben erscheinen in VK dienstags.

 

Aktivisten der Jugendklubs und Jugendorganisationen der Russlanddeutschen feierten Tag Russlands

Am 12. Juni fanden in allen Regionen des Landes Veranstaltungen und Aktionen statt, die dem Tag Russlands gewidmet wurden. Junge Russlanddeutschen nahmen daran aktiv teil. Vertreter*innen des Klubs „Servus“ machten bei der Videoaufnahme von kulturellen Zentren der Irkutsk Oblast mit, Aktivistin des Jugendklubs „Inspiration“ nahm am Online-Konzert „Rodnik“ vom Haus der Völkerfreundschaft teil. Der Jugendklub „JUGENDBRUNNEN“ (Stawropol) initiierten den Challenge #РоссияРодинаРН (Russland – Heimat der RD). In Nowosibirsk nahm der Jugendklub „JugendVitamin“ ein Video auf, wo die Aktivisten das Gedicht „Wolga“ von Evgeny Evtuschenko vorlasen.

 

 

Ergebnisse des Projektwettbewerbes JdR wurden zusammengefasst

Jugendring der Russlanddeutschen (JdR) organisiert seit 2012 Projektwettbewerbe für die Unterstützung der Tätigkeiten von Jugendklubs und Jugendorganisationen der Russlanddeutschen. Dieses Jahr bekam das JdR-Büro 17 Projektideen, daraus wurden 10 Gewinner ausgewählt.

 

 

 

Netzwerkaktionen und Flashmobs der jungen Russlanddeutschen

Aktive Teilnehmer*innen der Jugendklubs und Jugendorganisationen der Russlanddeutschen initiieren verschiedene Aktionen weiter. Jugendklub „JUGENDBRUNNEN“ startete zum Kindertag die Aktion „Поделись улыбкою своей“ (Gib dein Lächeln weiter). Die Idee wurde von Jugendklubs „Inspiration“ (Nabereschnyje Tschelny), „Edelweiß“ (Abakan), „Hey, Leute!“ (Nowosibirsk) unterstützt. Jugendklub „Über das Limit“ (Omsk) schlug vor zu erzählen, was man in der Zeit der Selbstisolation machte. An den Flashmob schlossen sich Jugendklubs „Hey, Leute!“ (Nowosibirsk) und „Sonnenschein“ (Omsk) an. In Kemerowo fasste „RJdR 42” Ergebnisse der Aktion #Schritt_РНМО42 zusammen. „Methodisches Zentrum der Deutschen im Gebiet Omsk“ initiierte die Aktion #Ein_Buch_in_einer_Minute, wo die Vertreterin des Rates Elisaweta Tolkatschjowa über ihre Lieblingsbücher von den deutschen Autoren erzählt.

 

Aktivisten von JdR vertreten die Kultur der RD

In der zweiten Hälfte Juni besuchte Anastasija Borisowa, Vorsitzende des Jugendrates von Westsibirien, den TV-Sender „Katun 24“. Anastasija erzählte über Russlanddeutsche der Altairegion und ihre Teilnahme am Tag Russlands. Am 11. Juni nahm das Leitungsmitglied von „Jugendheim“ Anton Bosch am Arbeitstreffen mit dem Vorsteher der Udmurtischen Republik Alexander Bretschalow teil. Vertreter von nationalen Vereinen besprachen die Projekte, die nicht nur nationale Kultur durchschieben, sondern auch aktuell sind. Von der Erziehung der internationalen Toleranz erzählte im Studio der gesellschaftlichen TV von Iwanowo Alexandra Troitskaja, Mitglied des Rates beim Gouverneur der Iwanowo Oblast für die Harmonisierung internationaler Beziehungen, Aktivistin des Jugendklubs „Mariental“.

 

Online-Veranstaltungen für Jugendliche fanden in verschiedenen Regionen Russlands statt

Am 2. Juni wurde mithilfe von Aktivisten des Jugendklubs „Perlenkette“ im Haus der Völkerfreundschaft Tatarstans Workshop für deutsche Tänze durchgeführt. In Moskau fand das Treffen des historischen Klubs „Deutsche быль“ statt, das der Emigration der Wolgadeutsche nach den USA um die Wende vom 19. Zum 20. Jahrhundert gewidmet wurde. In Minusinsk wurde am 7. Juni das Webinar „Pfingsten…aber anders“ realisiert. Jugendklub „Immerjung“ (Tomsk) organisierte am 11. Juni einen thematischen Online-Hausabend. An demselben Tag veranstalteten Aktivisten von „JugendVitamin“ (Nowosibirsk) ein Online-Treffen des Sprachklubs mit dem Sprachassistenten Jan Meise.

JdR Regional Digest 15.-31. Mai 2020

Die Jugend aus Nowosibirsk geht wandern und bäckt Krebel!

Die Aktivisten des Jugendklubs “Hey, Leute!” verbringen die Freizeit nutzbringend, sowohl für ihre eigene Gesundheit, als auch für die Natur. Während des Joggens oder Gehens sammelten sie herumliegenden Müll auf. Über ihre Abenteuer haben sie den ganzen Artikel geschrieben.

Leiterin des Klubs Anastassija Schnur nahm im Rahmen der Museumsnacht 2020 am Programm „Кухня по-заельцовски” teil. Zusammen mit der Mitarbeiterin des Museums hat Anastasia Krebel nach einem Familienrezept zubereitet.

 

Ein Spaziergang zu den deutschen Orten in Miass – auch zu Hause!


Der Jugendklub „Einheit“ organisierte einen virtuellen Rundgang „Auf den Spuren der Deutschen in Miass“. Die Aktivisten haben versucht die Tour informativ und interessant zu machen. Sie können auf eine Reise gehen, indem Sie eine Diashow starten!

 

 

 

Die deutsche Jugend nimmt aktiv an Netzwerkaktionen teil

In der zweiten Maihälfte haben die Aktivisten von Jugendklubs und Jugendorganisationen der Russlanddeutschen nicht nur an den bestehenden Aktionen in sozialen Netzwerken teilgenommen, sondern auch neue initiiert. Im Rahmen der Aktion #скороговорим_всети (#Zungenbrecher_imNet) „Jugendheim“ aus Izhevsk und der Jugendorganisation „WIR“ (Republik Komi) teilten ihre Zungenbrecher in deutscher Sprache, die poetische Aktion #LiesLaut wurde bis zum 30. Juni verlängert! Die kulinarischen Ideen für die Aktion #KochMitUns teilten die Jugendklubs „JUNGBRUNNEN“, „Inspiration“ und „TOTAL“ mit. Die Aktion vom Jugendklub aus Kasan, die dem traditionellen deutschen Tracht gewidmet ist, wurde von den Klubs „JUNGBRUNNEN“ und „DeinBlick“ unterstützt. Die Jugendorganisation der Region Kemerowo startete die Aktion #Schritt_РНМО42, dessen Ziel ist die Anzahl der Schritte beim Spazierengehen zu fixieren.

 

 

Ergebnisse des Projektwettbewerbs_JdR

Mehrere Gewinner des #Projektwettbewerbs_JdR 2020 wurden bekannt gegeben. Projektideen aus Nowosibirsk, Tomsk, Omsk und Abakan wurden von der Jury erfolgreich geprüft. Für diese Preisträger beginnt die wichtigste Etappe – die Fertigstellung der Dokumentation für die Realisierung der Projekte und die Bildung des klaren Planes der Handlungen! Aber das sind nicht alle Gewinner.

Einige Anträge werden noch geprüft, in Kürze werden wir die Ergebnisse bekannt geben.

 

Nützliches Content von jungen Russlanddeutschen

Die Jugendklubs machen weiterhin viel für die Selbstentwicklung und teilen nützliche Materialien mit anderen. Aktivisten des Jugendclubs „Warum бы и nicht” aus Moskau bieten an, Deutsch mit Hilfe von Mini-Lektionen zu lernen, die sie in ihrer VK-Gruppe durchführen werden. „JugendVitamin“ aus Nowosibirsk hat einen Video-Guide gedreht, um ein buntes Sommermuster für ein T-Shirt zu erstellen, und sogar mit einem interessanten deutschen Wort. Und der Jugendklub aus Tjumen „Jugendland“ hat die Rubrik, die der modernen Musik, den Musikern und den Sängern gewidmet ist, ins Leben gerufen.

 

 

Neues Format der Rubrik #БиблиотекаНМО (#BibliothekJdR)

Für diejenigen, die jede freie Minute gerne lesen, haben wir die Checkliste „БиблиотекаНМО“ vorbereitet. Dies ist eine nach Kategorien geordnete Liste der Bücher, die ausgefüllt werden können. Vertreter der Leitungsgremien von JdR bereiteten Buchempfehlungen für jede der Kategorien vor und veröffentlichen die schrittweise in der Online-Gruppe von JdR. Der Vorsitzende Eugen Wagner erzählte bereits über das Buch, auf dessen Grundlage ein Film gedreht wurde, und die Vorsitzende des Jugendrates der Deutschen der Mittel- und Nordwestregionen, Anna Goretskaya, präsentierte das Buch in einer Fremdsprache.

 

 

Der Karaoke-Abend fand in Naberezhnye Chelny statt

Im Klub “Inspiration” liebt es jeder, auf der Bühne aufzutreten und zu singen. Deshalb verbrachten die Jugendliche am 19. Mai einen Online-Video-Karaoke-Abend. Die Teilnehmer erinnerten sich an ihre alten Lieblingslieder und kannten neue lernen.

 

Die Gewinner des Preis_JdR teilten Geheimnisse ihres Erfolgs mit

Im Mai fanden drei Briefings statt – Online-Konferenzen mit Gewinnern und Preisträgern des Projekts “JdRPreis” 2019. Die Referenten und Gäste diskutierten gemeinsam die Vorbereitung und Durchführung der ethnokulturellen,  sozialen Projekten und Sprachprojekten, sowie die Besonderheiten der Medienarbeit in Jugendorganisationen der Russlanddeutschen. Die Teilnehmer der Veranstaltungen tauschten gerne Ideen, Meinungen und Kommentare zu verschiedenen Initiativen aus und lernten auch die Erfolgsgeheimnisse der besten Aktivisten und Leiter von Jugendclubs und -organisationen kennen.

 

 

Wir feiern Pfingsten

Pfingsten ist ein traditioneller Feiertag der Russlanddeutschen. Der Jugendclub aus Nowosibirsk erzählte über die Symbole, Traditionen und Riten des Pfingstens. Aktivisten von Wiedergeburt aus Perm teilten einen Workshop für Papiertauben mit. Der Jugendklub „Warum бы и nicht“ aus Moskau organisierte einen thematischen Fotowettbewerb. Und in Minusinsk wurde die Vorbereitungen für ein Webinar zum Fest “Pfingsten … ..aber anders” gestartet.

 

Deutsche Jugendorganisationen trafen sich online

Am 30. Mai nahmen Vertreter von JdR – Eugen Wagner, Nelly Artes, Victoria Wagner und Varyukha Vasilina – an einer internationalen Online-Konferenz teil, die von der Jugend der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.i.G. organisiert wurde. Ziel der Veranstaltung war der Erfahrungs- und Ideenaustausch zwischen deutschen Jugendorganisationen aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Georgien, Moldawien, Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan. Die Konferenz fand in deutscher Sprache statt und umfasste zwei Informationsblöcke: „Jugendarbeit in Zeiten von Corona“ und „Was bewegt Russlanddeutsche Jugendliche“.

 

Online-Treffen der Deutschen Jugendorganisationen

Ziel der Veranstaltung war der Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen deutschen Jugendorganisationen aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Georgien, Moldawien, Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan.

Die Konferenz umfasste zwei Informationsblöcke: “Jugendarbeit in Zeiten von Corona” und “Was bewegt Russlanddeutsche Jugendliche».

Zuerst diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Jugendarbeit im Kontext der Pandemie: wie haben sich Organisationen an den Änderungen angepasst? Welche Ergebnisse haben sie erreicht?

Nelly Artes, Vorstandsmitglied des JdR, stellte die Online-Arbeit des Jugendrings der Russlanddeutschen und seiner Mitgliedsorganisationen vor: Briefing für die Gewinner und Preisträger des Projekts #Preis_JdR2019, lyrische Abende, Livestreams mit Aktivisten der Jugendclubs zu verschiedenen Themen usw. Die Teilnehmer teilten auch die bei der Arbeit aufgetretenen Schwierigkeiten und diskutierten Wege zu deren Lösung.

Im Informationsblock “Was bewegt Russlanddeutsche Jugendliche” stellte jede Organisation eines ihrer erfolgreichsten Projekte vor. Wiktoria Wagner, Leiterin des Jugendclubs “JudendVitamin” aus Nowosibirsk, berichtete über ihre Teilnahme am ethnokulturellen Lager-Seminar «Jugenddorf» im Jahr 2018 und darüber, wie das Projekt in diesem Jahr durchgeführt werden soll. 

Anschließend diskutierten die Teilnehmer die Möglichkeiten und Ideen für weitere internationale Partnerschaften. Ein wichtiger Teil der Konferenz war die Diskussion zur Rolle der Religionen und Identitäten in den Aktivitäten der Organisationen. 

JdR Regional Digest 1.-15. Mai 2020

Aktion #LaufklubJdR #БегизаНМО läuft weiter

  Anfang Mai haben wir die Ergebnisse der Aktion für April zusammengefasst. Insgesamt haben unsere Aktivisten die Distanz bewältigt, die länger als die  Entfernung zwischen Kaliningrad und Moskau ist – 1283,83 km! Unser Ziel für 2020 ist 9142,3 km.  Der 9. Mai war auch für den Laufklub ein besonderer Tag! Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Großen Sieges liefen die Teilnehmer 127,34 km statt der geplanten 75 km. Im Mai haben die Teilnehmer eine besondere Aufgabe – plogging (Öko-Rennen oder Joggen gegen Plastikmüll). Die Läufer nehmen Taschen und Handschuhen mit  und sammeln unterwegs Müll. So machen sie unsere Erde ein wenig besser und sauberer. Dabei spielen die Entfernung und das Tempo keine große Rolle. Die Hauptsache ist, eine nützliche Sache zu tun!

 

 

Online-Sitzungen

Die Leitungsorgane von JdR setzen Ihre Arbeit fort.  Am 4. Mai fand ein Online-Treffen des Koordinierungsrats für die Entwicklung der Jugendarbeit in Ostsibirien und dem Fernen Osten statt. Bei der Sitzung wurden die Situation in der Region und die Tätigkeit der Jugendorganisationen besprochen. Am 12. Mai wurde ein Zoom-Treffen der Mitglieder des JdR-Rates, der Mitarbeiter von Moskauer Büro und der Leiterin von dem Pressedienst durchgeführt. Unter anderen Fragen wurden auch die Änderung des Jahresplans-2020 und die Ergebnisse der Online-Arbeit im April diskutiert.

 

 

Zum 75. Jahrestag des Sieges!

Alle Veranstaltungen zum 75.Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg wurden Online organisiert, waren aber mit Wärme und tiefer Dankbarkeit für Frieden gefüllt. Die Jugendclubs des Wolga-Gebietes, des Südwestens Russlands und Sibiriens starteten die Aktion „Das Band der Erinnerung“. Der Jugendklub „Inspiration“ drehte das Video über die russlanddeutschen Helden des Krieges. Die Aktivisten des Jugendklubs „Das Daheim“ erzählten über die Bedeutung von Sankt-Georgs-Band. Die Jugendorganisation aus Perm posteten eine Artikelserie über die herausragenden Mitglieder der Stadtorganisation „Wiedergeburt“. Der Jugendklub „Jula“ (Abakan) nahm an der Aktion „Erinnerung spricht“ teil, und die Aktivisten des Jugendklubs „Jugendkreis“ aus Minusinsk nahmen an der Aktion „Fenster des Sieges“ teil. Im Familienklub Zlatoust trugen die Kinder Gedichte über den Krieg vor. Die Moskauer Aktivisten organisierten eine Netzaktion #мирноенебонаднами (der friedliche Himmel über uns), die die Unterstützung in verschiedenen Städten Russlands und des Nahen Auslands bekam.

 

Russlanddeutsche Jugend gratuliert Veteranen

Die Aktivisten des Jugendklubs RuDeKids aus Kaliningrad nahmen an der Aktion #МУЗприветОтВК (Musikalischer Gruß) teil und schufen Grußvideos für Veteranen aus dem Krankenhaus für Kriegsveteranen Kaliningrader Gebiet. Aktivisten aus RNMO42 aus Kemerowo gratulierten den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, lieferten ihnen Glückwunschschreiben und Lebensmittel-Sets. Die Aktivisten aus Nowosibirsk (Jugendklub „JugendVitamin“) nahmen an der Aktion „Brief des Sieges: Sag danke persönlich!“ teil. Sie schrieben herzliche Dankesworte, Glückwünsche und lieferten Briefe an Veteranen.

 

Sprüche der Russlanddeutschen selbst machen – mit Aktivisten aus Moskau

Am 10. Mai hat der Jugendklub „Warum бы и nicht“ ein Live-Online-Workshop durchgeführt, wo alle ein eigenes Spruch-Wandbild anfertigen konnten. Zur Teilnahme wurden Aktivisten der Jugendorganisationen und Jugendklubs der Russlanddeutschen aus verschiedenen Regionen Russlands eingeladen. Die Aufzeichnung des Workshops ist in Netzwerken verfügbar. Die selbstgemachte Sprüche können bis zum 25. Mai in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.

 

Netzwerkaktionen einigen

Die Aktivisten von den Jugendklubs und Jugendorganisationen der Russlanddeutschen nehmen weiterhin an Netzwerkaktionen teil. Die Jugendklubs „JUGENDBLITZ“ aus Sankt-Petersburg und „Hey, Leute!“ aus Nowosibirsk teilten ihre Zungenbrecher in deutscher Sprache in Rahmen der Aktion #скороговорим_всети (#Zungenbrecher_imNetz), und Aktivisten des Jugendklubs „Immer fit“ (Ufa) lasen Gedichte der russlanddeutschen Autoren für die Netzaktion #LiesLaut vor. Der Jugendklub aus Kasan “Perlenkette” initiirte die neue Aktion #люблюнациональныйкостюм (#ichliebeNationaltracht), die der traditionellen Tracht gewidmet ist.

 

 

Die Tage der nationalen Kultur finden in Ischewsk statt

Im Haus der Freundschaft der Völker Udmurtiens in Ischewsk startete das Projekt “Die Tage der nationalen Kultur”, in dem Vertreter verschiedener Nationalitäten die Zuschauer mit den Traditionen ihres Volkes auf einer virtuellen Bühne bekannt machen. Am 12. Mai fand der Tag der deutschen Kultur statt, in dessen Rahmen die Aktivisten des Jugendklubs „Jugendheim“ Lieder sangen und Gedichte der Russlanddeutschen lasen.

 

 

Das Projekt „Jugenddorf“ wird auf den Winter verschoben

Traditionell fand das Kronjuwel der JDR-Projekte – „Jugenddorf“  – im Sommer an den Orten des ehemaligen und heutigen kompakten Wohnsitzes der Russlanddeutschen statt.  Die heutige Lage erlaubt es jedoch nicht, das in diesem Jahr geplante umzusetzen. Nach der Sitzung des JdR-Rates und des JdR-Büros wurde beschlossen, ein Experiment durchzuführen – #Jugenddorf2020 wird im Dezember stattfinden! Es wird zeitlich auf den ersten Advent ausgerichtet und mit noch mehr Herzlichkeit und Wärme gefüllt.

 

 

Die Gewinner des Projekts #Preis_JdR2019 wurden bekannt gegeben

Das Projekt startete im Dezember 2019. Die Jugendorganisationen und die Klubs der Russlanddeutschen haben die Anträge nach den angekündigten 10 Nominierungen eingereicht. Alle Teilnehmer wurden vom Expertenrat des Wettbewerbs, der Mitglieder des JdR-Rates und des JdR-Expertenrats sowie eingeladenen Experten aus verschiedenen Bereichen geprüft und bewertet. Als Ergebnis wurden die besten Projekte in verschiedenen Bereichen ausgewählt, die beste Informationsarbeit, der Durchbruch und die Initiative des Jahres ermittelt und die besten Leiter, Aktivisten und Jugendklubs/Organisationen ausgewählt. Im Mai finden Livestreams mit den Gewinnern und Preisträgern statt.

 

 

Das Online-Quiz fand in Nowosibirsk statt

Der Jugendklub „JugendVitamin“ veranstaltete am 14.Mai das erste Online-Quiz. Die Teilnehmer konnten ihre Kenntnisse zu den Themen “Russlanddeutsche”, “Landeskunde”, “Deutsche Sprache” testen. An dem Quiz in deutscher Sprache nahmen hauptsächlich Einwohner von Nowosibirsk und der Region Nowosibirsk sowie mehrere Vertreter aus anderen Städten teil.

 

JdR Regional Digest 16.-30. April 2020

Wir nehmen an verschiedenen Aktionen und Challenges teil

In der Zeit der Selbstisolierung nehmen Aktivisten der Jugendklubs und der Jugendorganisationen aktiv an verschiedenen Aktionen und Challenges teil. Jugendliche aus Kasan, Saratow, Nabereschnyje Tschelny, Syktywkar lesen Gedichte von russlanddeutschen Dichtern und Dichterinnen vor. Die Ergebnisse kann man unter dem Hashtag #LiesLaut finden. In Oblast Kemerowo übernahmen Aktivisten von „RJdR 42“ den Stab „Wir waschen die Hände“, der Jugendklub „Mariental“ (Iwanowo) nahm ein Video über die Selbstisolierung auf, der Jugendklub „Immer fit“ nahm am Online-Flashmob „Foto in der Volkstracht“ teil.

 

Ein neues Video für die Hymne des JdRs

Zum Abschluss der Aktion #НМОэтоМЫ (JdR – das sind wir), die dem 23. Geburtstag des JdRs gewidmet wurde, wurde das neue Video für die Hymne der Organisation erstellt. Das Lied „Jugendring“ wurde im Rahmen des Projekts „Akademie für die kreative Jugend“ im Jahre 2003 geschrieben. Lange Zeit war während der Veranstaltungen des JdRs die Version zu hören, die vom vereinigten Chor des JdRs während der Aufnahme eines CDs mit Liedern der Russlanddeutschen gesungen wurde (Das Projekt „Was wir alle singen“, Moskau, 2010). Im Jahre 2018 nahmen Aktivisten der Jugendklubs aus Ural eine neue Version des Liedes auf, 2020 wurde ein neues Video zusammengestellt.

Das Video kann man unter dem Link finden: https://www.youtube.com/watch?v=2LrimqQnx_E

 

Junge Russlanddeutsche und nützlicher Content

Im Online-Modus hören viele Jugendklubs damit nicht auf, sich selbst zu entwickeln und nützliche Materialien den anderen mitzuteilen. In Nowosibirsk und Syktywkar nehmen Aktivisten Videos mit Rezepten auf, in Tomsk führt der Jugendklub „Immerjung“ einen Mini-Kurs, der der Arbeit auf Instagram gewidmet ist. Täglich kann man verschiedene nützliche Rubriken in sozialen Netzwerken finden. Der Jugendklub „Servus“ (Irkutsk) erzählt von deutschen Musikern und Musikerinnen, der Deutschklub RSU (Rjasan) postet Artikel zum Thema Landeskunde.

 

 

#ElternSindAktiv in der Zeit der Selbstisolierung


Teilnehmer*innen der Familienrichtung von JdR langweiligen sich zuhause nicht und organisieren für sich und ihre Kinder spannende Aktivitäten. Der Familienklub aus Omsk passte die Aktion #изоизоляция (#ArtIsolation) an und schlug vor, Gemälde von russlanddeutschen Malern und Malerinnen behelfsmäßig nachzubilden. In Slatoust führt der Klub für junge Familien „Der Augenblick“ Deutschunterricht per Internet durch.

 

Wir denken an die Zukunft

Junge Russlanddeutsche arbeiten auch unter solchen Bedingungen aktiv. Der Vorsitzende von JdR Evgenij Wagner nahm am Online Meeting der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) teil, die der Arbeit unter den jetzigen Umständen gewidmet wurde. Der Jugendrat von Westsibirien führte eine Skype-Konferenz durch und besprach überregionale Projekte für das Jahr 2021. Historischer Klub „Deutsche быль“ (Moskau) sowie Jugendklubs aus Stawropol und Omsk organisierten Online Meetings.


Sprechen sie Deutsch?

Schon seit zwei Wochen findet #Sprachklubjugendring mit Anna Hermann, der Trainerin von „Mobiler Welt“ statt. Sonntags besprechen Jugendliche im Online-Modus aktuelle Themen. Vorige Meetings wurden den Themen „Ostern“ und „Musik“ gewidmet. Verschiedene Jugendklubs beschäftigen sich mit der deutschen Sprache auch. Am 23. April organisierte der Jugendklub „JUGENDBLITZ“ (Sankt-Petersburg) eine Diskussion auf Deutsch, Aktivisten des Jugendklubs „Perlenkette“ (Kasan) schauen sich zusammen eine Serie auf Deutsch an und besprechen sie danach.

 

Ergebnisse des kreativen Wettbewerbs #GoethesNachfolger wurden zusammengefasst

Am ersten föderalen Festival-Wettbewerb für Dichter*innen nahmen mehr als 40 Vertreter*innen verschiedener Städte Russlands teil. Nach den Ergebnissen des Wettbewerbs, der dem 240. Geburtstag von Goethe gewidmet wurde, wird eine Sammlung verlegt. In dieser Sammlung werden neben den Ergebnissen von Gewinnern auch Werke von berühmten Russlanddeutschen veröffentlicht.

 

Mit dem Tanz durch das Leben!

Am Internationalen Tag des Tanzes, am 27. April teilten junge Russlanddeutsche ihre gute Laune. Jugendorganisationen aus der Republik Komi und Udmurtien präsentierten Videoaufnahmen ihrer Aufführungen. Der Jugendklub aus Moskau, wo die Tanzwerkstatt „HERZWERK“ arbeitet, postete Glückwünsche von seinen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

 

 

Livestreams von Aktivisten des JdRs

Den ganzen April fanden werktags Livestreams von jungen Aktivisten der Organisation zu aktuellen Themen statt. Sie berichteten über ihre Hobbys und teilten ihre eigenen Erfahrungen mit, die den anderen Aktivisten der Jugendklubs und Jugendorganisationen der RD nützlich sein können. Es wurden Live-Übertragungen zu den Themen des Umweltschutzes, der Forschung eigener Genealogie, der Organisation von ethnokulturellen Veranstaltungen, internationaler Kommunikation und internationaler Freiwilligentätigkeit, der Präsentationskunst und der Arbeit im Medienraum durchgeführt. Außerdem spielten Jugendliche zusammen Gitarre und trieben Sport.

JdR Regional Digest 16.-31. März 2020

Kreativ-Workshop in Engels

Aktivisten des Jugendklubs „DeinBlick“ nahmen am Workshop „Wir bewahren gute Traditionen“ teil. Sie machten sich mit den Hauptarten des Kunsthandwerks der Wolgadeutschen bekannt und versuchten, Haushaltsgegenstände nachzubilden. Die Aktivisten machten auch traditionelle deutsche Bastelarbeiten in modernen Techniken und aus neuen Materialien.

 

Poetry-Slam Workshop

Im Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad fand ein Workshop für Bühnendichter mit einer Muttersprachlerin statt. Das Workshop wurde von der Sprachassistentin von Goethe-Institut Lara Krogul geleitet. Die Jugendlichen aus dem Jugendklub „RuDeKids“ konnten auch ihr kreatives Potential zeigen, lernen, ihre Ideen und Gedanken schriftlich auszudrücken und sie vor Publikum zu präsentieren.

 

 


#НМОэтоМЫ

Am 17. März feierte der Jugendring der Russlanddeutschen seinen 23. Geburtstag. An diesem Tag erhielten wir Glückwünsche von allen ehemaligen Vorsitzenden und unseren Partnerorganisationen. Im Rahmen der Aktion #НМОэтоМЫ (#JdRheißtWIR) machten mehr als 20 Jugendklubs der Russlanddeutschen aus verschiedenen Regionen Russlands und mehr als 50 JdR-Aktivisten verschiedener Jahre Posts mit Glückwünschen in Netzwerken. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre aufrichtigen Worte und herzlichen Glückwünsche!

 

 

Sprachklub in der nördlichen Hauptstadt

In Sankt Petersburg funktioniert der deutsche Sprachklub, dem alle Liebhaber der deutschen Kultur beitreten können. Aktivisten des Jugendklubs „JUGENDBLITZ“ verbinden Geschäft mit Vergnügen, das noch angenehmer und nützlicher ist: sie spielen ihr Lieblingsspiel „Deutschland entdecken“ vom Hueber und unterhalten sich auf Deutsch.

 

 

Kreative Treffen fanden in Tomsk statt

Aktivisten des Jugendklubs “Immer Jung” haben das Projekt “Kreative Treffen” umgesetzt. Die Teilnehmer des Projekts besuchten einen kulinarischen Workshop, wo sie Krebel und Obstmousse zubereiteten und probierten. Sie machten Sprüche mit ihren eigenen Händen in der Technik Glasmalerei und unterstützten auch die vom Jugendklub „Jugendland“ aus Tjumen initiierte Aktion #МЫЗАЭКО (#WirsindfürÖko) und machten Shopper mit dem Logo ihres Klubs

 

 

Junge Russlanddeutsche verlieren während der Selbstisolation nicht den Mut

Teilnehmer des Jugendclubs „Hey, Leute!“ (Nowosibirsk) filmten und veröffentlichten ein Video, in dem sie in Witzform zeigten, wie sie Zeit zu Hause verbringen. Teilnehmer des Regionalen Deutschen Jugendverbandes der Region Kemerowo veröffentlichten Fotos ihrer Freizeit, und die Jugendlichen vom Club “Inspiration”  (Naberezhnye Chelny) führten eine Online-Lektion zum Thema “Landeskunde” durch.

 

 

Flashmob “Zungenbrecher in sozialen Netzwerken”

Auf Instagram haben die Teilnehmer des Jugendclubs “FernerOsten” (Chabarowsk) Internet-Aktion “Zungenbrecher in sozialen Netzwerken” gestartet. Die Aufgabe der Teilnehmer ist es, einen Zungenbrecher auf Deutsch zu lesen und einen anderen Jugendclub zu nominieren. Jetzt sind Jugendclub “Jula” in der Stadt Abakan, Regionale öffentliche Jugendorganisation  der Republik Chakassien “Edelweiss” in Abakan und Jugendclub “Servus” in Irkutsk sowie das Büro des JdRs dran.

 

 

Zum Geburtstag viel Glück!

In der zweiten Märzhälfte feierte eine der ältesten Mitgliedsorganisationen von JdR, die Udmurtische Republikanische gesellschaftliche Organisation der russlanddeutschen Jugend „Jugendheim“, ihren Geburtstag. Jugendliche sangen bei ihrer Geburtstagsfeier Lieder auf Deutsch, tanzten lustig, bastelten nationale Kleidung der Russlanddeutschen und lernten Wörter in Dialekten der Russlanddeutschen.

 

In der Region Altai werden die besten Mitarbeiter der Zentren deutschen Kultur ausgezeichnet

Vom 19. bis 21. März im Dorf Halbstadt fand das Finale des dritten Kreativwettbewerbs für Mitarbeiter der Zentren der deutschen Kultur der Region Altai statt. An der Fernphase des Wettbewerbs für professionelle Meisterschaft nahmen 20 Mitarbeiter der Zentren der deutschen Kultur teil, von denen nur neun das Finale erreichten. Unter ihnen wurden Gewinner in drei Kategorien ausgezeichnet: „Bester Leiter des Clubs der deutschen Sprache“, „Bester Leiter des ethnokulturellen Clubs“ und „Bester Leiter des Zentrums der deutschen Kultur“. Die deutsche Jugend im Wettbewerb wurde von Tatyana Zakhlebina aus dem Dorf Shipunovo und Mitglied des JdR Vortsandes Irina Kulygina-Hoffman aus dem Dorf Halbstadt vertreten.

 

In Tomsk wurde das Projekt “Identifikationsschule” abgeschlossen

Im Februar und März fand in Tomsk die Identitätsschule für erwachsene Jugendliche mit deutscher Herkunft statt. Das Projekt wurde von der Stadtautonomie der Tomsker Deutschen organisiert. Teilnehmer und Organisatoren des interaktiven Projekts legten einen langen Weg zusammen zurück! Zwei Monate, 6 Trainingseinheiten zur ethnischen Identität, das intellektuelle Spiel „Quiz über Russlanddeutsche“, ein historisches Seminar, ein Ausflug „Tomsk mit den Augen der Deutschen“, kulinarische und kreative Abende. Und am 28. März wurde das Projekt nicht nur mit einer Zusammenfassung, sondern auch mit einer Diskussion über Pläne für die Zukunft offiziell abgeschlossen.

Ins Deutsche übersetzt von: Wasilina Waryukha und Ksenia Golikowa

Die Ansprache des JdR Vorsitzenden an die Leiter und Aktivisten von Jugendclubs von Russlanddeutschen

Liebe Freunde!

Auf dem JdR Forum im Herbst sprachen wir mit Euch über das Leben in einer VUCA Welt. Für viele von Euch war dieser Begriff neu. VUCA ist ein Akronym (Kunstwort) und steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity. All das war oft weit entfernt von unserem Leben, ist aber Realität geworden. 

Die Ereignisse des Jahresanfangs 2020 betrafen jede Stadt und jede Region. Die Welt ändert sich sehr schnell und den Fakt dürfen wir nicht ignorieren. So hat die Situation die Aktivitäten der Jugendclubs und der Jugendorganisationen betroffen: Deutsch-Russische Häuser und deutsche Kulturzentren sind für Besucher geschlossen; hunderte von Veranstaltungen wurden abgesagt; Deutschkurse finden nicht statt, internationale Großveranstaltungen und Jugendaustausch wurden verschoben, die laufenden Aktivitäten der Jugendclubs werden gestört.

Die Situation im Land und in der Welt verlangt von uns, dass wir unsere besten Eigenschaften unter Beweis stellen – Disziplin, Respekt für andere Menschen, Geduld und Weisheit. Zunächst einmal fordere ich Euch alle auf, die in Ihrer Stadt angekündigten Regeln zu beachten. Bleibt zu Hause, beachtet die Hygienevorschriften, wascht die Hände, haltet 2 Meter Abstand und bei Symptomen bitte den Arzt anrufen!

Zweitens schlage ich vor, diese Selbstisolation als eine Gelegenheit zu nutzen und euch selbst etwas Gutes zu tun! 

Hier ist nur eine kurze Liste von den Aktivitäten, die euch in den nächsten Wochen helfen können:

1 – an einem Onlinekurs teilnehmen und etwas Neues lernen,

2 – neue Fähigkeiten und nützliche Gewohnheiten erwerben,

3 – einen Film sehen, ein Buch lesen,

4 – den Familienbaum zusammenstellen,

5 – neue digitale Kommunikationsplattformen beherrschen,

6 – die Projektidee in ein reales Projekt umwandeln und vieles mehr.

Wir werden keinen besseren Zeitpunkt dafür finden.

Die Mitarbeiter des JdR Büros haben beschlossen, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten, obwohl Russlands Präsident eine arbeitsfreie Woche angeordnet hatte. Sie stehen in Kontakt und stehen immer zur Verfügung, um Eure Initiativen zu unterstützen und bei der Lösung Eurer Probleme zu helfen.

Ich bin fest überzeugt, dass wir, nachdem das alles vorbei ist, noch stärker und besser werden! Passt auf Euch auf, seid vernünftig und bleibt gesund!

JdR Regional Digest 1.-15. März 2020

Vertreter verschiedener Generationen der Russlanddeutschen trafen sich in Saratow

Vom 29. Februar bis 5. März fand in Saratow die sprachliche und ethnokulturelle Plattform für Führungskräfte statt. An dem Projekt nahmen die Vertreter der deutschen Kulturzentren und der Begegnungszentren der Russlanddeutschen aus Wolgaregion und Südwesten Russlands: Tatarstan, aus den Gebieten Stawropol, Krasnodar, Orenburg, Wolgograd, Samara und Saratow teil. Die Teilnehmer besuchten die Werkstätte, die dem Musikschaffen gewidmet waren.

 

In Omsk fand das Arbeitstreffen der Jugendclubs statt

Am 1. März fand in Omsk das Arbeitstreffen der Führungskräfte und Aktivisten von Jugendclubs der Region Omsk statt. Der Koordinator für Jugendarbeit Andrej Dell fasste die Ergebnisse der Arbeit im Jahr 2019 zusammen und erzählte auch über die vorrangigen Richtungen der Projekttätigkeit im Jahr 2020. Während des Treffens besprachen die Teilnehmer auch aktuelle Fragen, die die Entwicklung der russlanddeutschen Jugendbewegung angehen.

 

In Togliatti nahm die deutsche Jugend am Feiern des Frühlingsfes teil

Am ersten Frühlingstag fand das Frühlingsfest auf dem Hauptplatz von Togliatti statt. Er war dem Winteraustreiben gewidmet. Lustige Possenreißer unterhielten das Publikum mit Rätseln und Wettbewerben, und die Musikgruppen der nationalkulturellen Stadtzentren erfreuten die Gäste mit verschiedenen nationalen Liedern. Einer der Sänger war Alexander Spirin, Vorsitzender der deutschen Jugendorganisation „Jugendplanet“.

 

Die Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur der RD wurden in der Region Omsk und Altai getestet

Am 5. März fand im Dorf Zvetnopolje der Rayon Asowo in der Region Omsk die regionale Olympiade der deutschen Muttersprache und Geschichte der Russlanddeutschen für Schüler statt. In der Region Altai kam vom 6. bis 7. März im Sprachinstitut der Staatlichen Pädagogischen Universität Altai der jährliche Regionalwettbewerb für russlanddeutsche Jugendlichen „Liebe und kenne deutsche Sprache und Kultur“ zustande.

 

#JDRLabor fand in Barnaul statt

Vom 6. bis 10. März war das Jugendprojekt #JDRLabor in der Hauptstadt der Region Altai. Die Organisatoren waren der Jugendring der Russlanddeutschen und die regionale Jugendorganisation “UNIT”. Die Teilnehmer erwarben die Kenntnissen in 3 Arbeitsrichtungen: „Sozialmanagement“, “Exkursionen zu deutschen Orten in russischen Städten“ und „Feste der Russlanddeutschen“ 45 Vertreter der Jugendorganisationen und Jugendklubs der Russlanddeutschen kamen aus ganzem Russland.

 

In Moskau fand der Unterricht zum Thema „Sprüche der Russlanddeutschen“ statt

Am 10.März nahm der Jugendklub «Warum бы и nicht» am ersten Unterricht zum Thema „Sprüche der RD“ teil. Wörtlich bedeutet das deutsches Wort „Spruch“ – „die Aussage“. Für die Russlanddeutschen ist das nicht einfaches Wort, sondern ein Kunsthandwerk. Dieser Unterricht machte die Aktivistin des Jugendklub Anastasija Poljakova. Sie erzählte über die Auswahl der Schriften und zeigte wie man mit dem Aquarell die Blumen malen kann.

 

 

Der Jugendklub „Inspiration“ baut internationale Zusammenarbeit aus


Im Nabereshnyje Tschelny fand der Wettbewerb „die Stadt der Welt“ statt. Das Ziel war die Ideen der Freundschaft der Völker zu popularisieren. Dieses Projekt vereint die Jugendlichen aus Tatarstan mit verschiedenen Nationalitäten in informeller Atmosphäre. Die Leute aus dem Jugendklub „Inspiration“ haben schon 6 Wettbewerbsaufgaben erledigt: sie buken deutsche Lebkuchen, machten Fotos zum Thema „An der Kreuzung der Kultur“, machten ein Cosplay der Figuren von Volkslegenden und drehten ein Vine zum Thema „Jeder ist anders – jeder ist gleich“

 

Das Arbeitstreffen des Überregionalen Koordinierungsrats der Wolgadeutschen und des Südwestens Russlands in Ufa

Vom 11. bis zum 14. März fand das Arbeitstreffen der Leiter und Aktivisten des Überregionalen Koordinierungsrats der Wolgadeutschen und des Südwestens Russlands statt. Aktivisten des Jugendclubs “Immer fit” halfen bei der Organisation der Veranstaltung: sie begrüßten die Gäste, machten Stadtführungen, Ethnopausen und einen Musikabend. Für den Jugendclub war es die erste Erfahrung bei der Organisation solcher Projekte, die die Aktivisten zur weiteren Tätigkeit inspirierte.

 

 

Postkarten für Senioren in Moskau

Aktivisten des Jugendclubs der Russlanddeutschen “Warum бы и nicht” bastelten Postkarten zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes und zum Internationalen Frauentag. Insgesamt wurden 40 bunte Grußkarten gemacht, die der älteren Generation der Russlanddeutschen in Moskau überreicht wurden. “Jedes Handwerk haben wir mit der Seele gemacht! Wir hoffen, dass sie den Senioren einen Moment der echten Freude geschenkt haben!» – teilten Jungs und Mädels aus dem Jugendclub.

 

Die Netzwerkaktion #НМОэтоМЫ (Jugendring — das sind wir)


Am 17. März feiert der Jugendring der Russlanddeutschen seinen 23. Geburtstag! Zu Ehren des bevorstehenden Festes wurde die Netzwerkaktion #НМОэтоМЫ (Jugendring — das sind wir) gestartet.  Die Aktion wird es ermöglichen, die Jugendorganisationen und Jugendclubs der Russlanddeutschen in verschiedenen Regionen des Landes näher kennenzulernen und jedem die Möglichkeit zu geben, seine Geschichte der Entwicklung in der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen zu erzählen.

 

#JdRLabor in Barnaul erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt wurde 2018 initiiert, um die Kompetenzen der Teilnehmer im Bereich der Jugendarbeit zu verbessern. Das Programm des dritten Labors gliederte sich in 3 Arbeitsrichtungen: „Sozialmanagement“, “Exkursionen zu deutschen Orten in russischen Städten“ und „Feste der Russlanddeutschen“. 45 Vertreter der Jugendorganisationen und Jugendclubs der Russlanddeutschen aus fast ganz Russland kamen nach Barnaul, um Wissen in diesen 3 Bereichen zu erwerben.

In der Werkstatt “Exkursionen zu deutschen Orten in russischen Städten“ stellten die Teilnehmer zusammen mit Ksenia Wasiliewa die deutschen Standorte in ihren Städten zusammen und erstellten Präsentationen von Ausflugsrouten Mit Denis Matis diskutierte man die Bedingungen von drei Wettbewerben: Rosmolodezh, #ProjektWettbewerbJdR, Förderungsfond des Präsidenten. In der dritten Gruppe stellte der Referent Дмитрий Вайман in seiner Präsentation die Kultur der Russlanddeutschen bis Mitte des 20. Jahrhunderts vor.

Im JdR Labor fand auch der Deutschunterricht statt. Die Gruppe B2-C1 und Nelly Artes lernten die Besonderheiten der traditionellen Tracht der Russlanddeutschen. Ksenia Golikowa und die Gruppe A2-B1 sprachen zum Thema „Geschichte der Russlanddeutschen“. Diejenigen, die erst anfangen, Deutsch zu lernen, machten sich unter der Leitung von Elena Klassen mit Phonetik der deutschen Sprache bekannt. Außerdem nahmen die Teilnehmer an der Aktion TollesDiktat teil.

Das Projekt wurde von der Jugendorganisation “UNIT” mitorganisiert. Seine Aktivisten veranstalteten einen Abend mit Dating, eine kostümierte Questtour sowie kreative Abendveranstaltungen.

Am 9. März fand die Präsentation der Projektergebnisse statt, in deren Rahmen die Vertreter jeder Arbeitsrichtung über die Ergebnisse berichteten und die Pläne für die nähere Zukunft teilten. Dieses Jahr versprechen die Teilnehmer, sich für verschiedene Stipendienwettbewerbe zu bewerben, die Exkursionsrichtung in ihren Städten zu entwickeln und die Aktivisten des JdR mit den Besonderheiten der Festen der Russlanddeutschen vertraut zu machen.

Alle Teilnehmer*innen erhielten Teilnahmezertifikate, unvergessliche Geschenke von „UNIT“ und das Handbuch “Kleider machen Leute”, das vom Jugendclub “Einheit” (Miass) im Rahmen des gleichnamigen Projekts erstellt wurde.

Das Projekt wurde mit der Unterstützung vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur im Rahmen des Förderprogramms für Russlanddeutsche durchgeführt.

Eröffnung des Projekts “JdR Labor” in Barnaul

Die Vertreter der gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen und der staatlichen Strukturen der Altai Region begrüßten die Projektteilnehmer und teilten interessante und nützliche Informationen mit ihnen. 

Georgij Klassen, Vorsitzender des überregionalen Koordinationsrates der Deutschen in Westsibirien, stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Verbands der Deutschen Kultur erklärte den Teilnehmern des Labors, warum die Eröffnung des Projekts im Kunstraum “Spitchka” stattfindet. Es stellte sich heraus, dass das Gebäude im achtzehnten Jahrhundert errichtet wurde und zu einem der ersten Backsteingebäude der Hauptstadt der Altai Region wurde.

Wladimir Gudkow, Vorsitzender des Komitees für Jugendangelegenheiten der Stadtverwaltung von Barnaul, erzählte über die Jugend von Barnaul und gab auch die Informationen, warum diese Stadt „Hauptstadt der Welt“ genannt wird und was man in der Stadt besuchen muss.

Tatjana Khaustowa, Managerin für regionale Arbeit in der Altai Region, stellvertretende Vorsitzende der regionalen nationalen Kulturautonomie der Deutschen des Altai, hob die Kernpunkte bei der Umsetzung von ethno-kulturellen Projekten hervor, die von den Teilnehmern realisiert werden können.

Vorsitzender der regionalen Jugendorganisation “UNIT” Eugen Martens begrüßte ebenfalls die Projektteilnehmer. Er erzählte über die Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung, die allen die Bewegung der Russlanddeutschen bietet. Vorsitzender des JdR Eugen Wagner erzählte, wie die Idee des Projekts im Jahr 2018 entstand und warum die Arbeitsrichtungen des Labors 

Weiter ging es los mit der Führung durch die Stadt, die von Aktivisten der Organisation „UNIT“ veranstaltet wurde. 

Das Projekt dauert bis zum 10. März. Neben der Arbeit in Workshops gibt es auch Deutschunterricht, ethnokulturelle Veranstaltungen, Präsentation von Selbstorganisation der Russlanddeutschen und Seminar-Blöcke zu aktuellen Themen.

 

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